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Eilenburg Tschanter-Schüler holen Platz drei
Region Eilenburg Tschanter-Schüler holen Platz drei
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16:47 13.05.2010
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. Die Preisverleihung übernahm eine hochrangige Jury. Darunter waren der Europa-Abgeordnete Hermann Winkler, die Leiterin des Europa-Büros der sächsischen Kommunen, Anna Echterhoff, das Mitglied des Deutschen Bundestages, Manfred Kolbe, und Landrat Michael Czupalla (CDU).

Gewonnen haben Jenny Festerling, Willy Wackernagel und Markus Derenthal vom Ehrenberg-Gymnasium Delitzsch mit einem Fotobuch über Estland. Auf den zweiten Platz schafften es die Mittelschule Beilrode mit einem Länderportfolio über Spanien sowie die Jugendhäuser aus Mügeln mit einer EU-Kugel. Da sich die Jury aufgrund der vielen Einsendungen und beeindruckenden Beiträge oftmals nicht entscheiden konnte, erreichten drei Gewinner den dritten Platz: die Friedrich-Tschanter-Mittelschule Eilenburg, die Mittelschule Wermsdorf und das Awo-Kinder- und Jugendhaus Dahlen mit Plakaten und Videobeiträgen. Doch an diesem Tag ging keiner leer nach Hause. „Da die Resonanz am Wettbewerb so hoch war, wurde jeder Teilnehmer mit einem kleinen Preis bedacht", so Anja Terpitz, Regionalmanagerin „Sächsisches Zweistromland". Als Preise wurden Einkaufsgutscheine, Schnupperkurse im Kletterpark Rubiconpark der Dübener Heide, Flughafenrundfahrt und eine Fahrt nach Berlin überreicht.

Czupalla betonte, dass er darauf sei, mit solch einem Projekt, das von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) mbH und den vier Regionalmanagements Dübener Heide, Delitzscher Land, Ostelbien und Sächsisches Zweistromland vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde, das Interesse an und die Zusammenarbeit mit anderen Ländern zu fördern. „Weiterhin trägt der EU-Wettbewerb damit auch ein Stück weit zum Zusammenwachsen des neuen Landkreises Nordsachsen bei", so Czupalla weiter.

Die Idee entstand im Herbst 2008 auf einer gemeinsamen Fahrt nach Brüssel, an der neben dem auch die Regionalmanager, einige Bürgermeister, Unternehmer und Vertreter von Landkreis und die WFG teilnahmen. Das Ziel sei es, Kinder und Jugendliche für den europäischen Gedanken zu begeistern. Die Aufgabe bestand darin, sich mit einem EU-Land zu beschäftigen und einen Beitrag einzureichen. Insgesamt wurden 60 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Die Kreativität kannte keine Grenzen.

Mehr als 100 Kinder und Jugendliche des Landkreises beteiligten sich an dem Projekt. So bedankte sich Ute Schladitz, Geschäftsführerin der WFG-Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH des Landkreises Nordsachsen, in einem Schlusswort für das große Engagement bei den Schulen und offenen Einrichtungen, die die Kinder und Jugendlichen motiviert haben, am EU-Wettbewerb teilzunehmen.

Julia Heide

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