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Eilenburg Über 50 Gefährte beim Traktortreffen
Region Eilenburg Über 50 Gefährte beim Traktortreffen
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17:28 22.08.2011
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. Es waren schwere Maschinen und Motoren, die sich in einer nicht enden wollenden Karawane ihren Weg durch das sieben Kilometer lange Brückendorf bahnten.

Zum dritten mal in Folge erlebten die Audenhainer und ihre Gäste das beliebte Traktortreffen, Highlight beim alljährlichen Familiensonntag in dem Mockrehnaer Ortsteil. Waren es im ersten Jahr 17 Teilnehmer und im Jahr darauf 38, so präsentierten die Audenhainer Traktorfreunde – eine Gruppe von Ortsansässigen, die sich den schweren Maschinen verschrieben haben – in diesem Jahr schon über 50 der lautstarken Zugmaschinen. Dabei wurde nicht nur gestaunt und neugierige Fragen über Herkunft, Alter und Bauart beantwortet. Vielmehr ging es den beteiligten wohl auch um die im Anschluss an die große Ausfahrt angekündigte Prämierung.

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Es winkten Pokale für vier verschiedene Kategorien. Von der weitesten Anfahrt, über den originellsten Aufbau, das schönste Modell bis hin zum besten Traktor der Marke Eigenbau hatte die Jury die Qual der Wahl unter einer Vielfalt von Kandidaten. Letztendlich entschied mit dem originellsten Aufbau seines Fahrzeugs Typ Lanz aus dem Jahr 1929 Frank Beitlich aus Wildschütz den Sieg in dieser Kategorie für sich. „An dem Traktor ist nichts verändert. Es ist ein wahres Schmuckstück", so Traktorfreund Ralf Lutzmann aus Audenhain begeistert.

Für die weiteste Anreise wurde ein Traktorfreund mit seiner Zugmaschine Typ Kramer aus dem Jahr 1955, der aus dem zirka 30 Kilometer entfernten Beilrode den weiten Weg nach Audenhain zurückgelegt hatte, mit einem Pokal belohnt. Ebenfalls als Gewinner, für das schönste Modell, fuhr Lutz Gobert aus Röcknitz mit dem Schmuckstück MC Ormick, Baujahr 1956, nach Hause. Die Platzierung in der Kategorie Marke Eigenbau konnte der Wildschützer Max Lieske mit seinem Sechs-PSer für sich verbuchen. Das Gefährt wurde Mitte der 1980er Jahre aufgebaut, landete dann aber auf dem Schrott. Von dort wurde es von dem rüstigen Rentner vor etwa drei Jahren geborgen und in liebevoller Handarbeit nach und nach repariert, fehlende Teile wurden ergänzt und aufgebaut. „Das ist mein Hobby, weil ich Interesse an Maschinen habe", zeigte sich der 76-jährige Hobbyschrauber sichtlich zufrieden über seinen Erfolg.

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Heike Fedorov

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