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Eilenburg Unfallgefahr in der Hohenprießnitzer Flohkiste
Region Eilenburg Unfallgefahr in der Hohenprießnitzer Flohkiste
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14:52 19.05.2015

Im Krippen- und Kindergartenbereich hob sich aus bisher unerfindlichen Gründen an verschiedenen Stellen in den vergangenen Jahren das Linoleum, es bildeten sich Blasen. "Wir hatten bei den letzten größeren Sanierungsarbeiten 2006 in der Einrichtung ein Unternehmen, das kurz darauf in den Konkurs ging", beschreibt Roswitha Berkes (parteilos) ein Risiko, das Kommunen durchaus eingehen, weil sie dazu verpflichtet sind, bei Ausschreibungen auf das günstigste Angebot zurückzugreifen. Nun ist die Bürgermeisterin froh, dass der Zuwendungsbescheid über 28 700 Euro vom Landkreis vorliegt. An dieser Summe beteiligen sich Bund und Land, während die Gemeinde die Differenz bestreiten muss. Davon sollen außerdem ein neuer Zaun zum Nachbargrundstück gebaut, die Treppe zum Außenbereich instandgesetzt sowie Nässeschäden im Flur behoben werden. Die Auflage des Brandschutzamtes, die Flucht- und Rettungswegepläne zu aktualisieren, sei schon länger bekannt, räumte Berkes ein. "Das ist in Arbeit, die Feuerlöscher haben wir bereits ersetzt." Bekanntlich kommt bei größeren Summen für die Sanierung von Kindereinrichtung auch der Brandschutz gründlich auf den Prüfstand.

Nunmehr drängt die Zeit. Das Projekt muss noch dieses Jahr, spätestens bis März 2015 abgerechnet werden. "Um die beschränkte Ausschreibung kümmert sich das Planungsbüro Krause schon", so Berkes. Die Vergabe der Aufträge ist für die Gemeinderatssitzung am 30. September vorgesehen.

Froh zeigte sich auch Kita-Leiterin Heike Streubel, dass die Schäden bald behoben werden. "Ich habe das nach meinem Urlaub auch sehr kurzfristig erfahren und erst einmal die Elternvertreter informiert. Bei 15 Krippen- und 20 Kindergartenkindern in der Flohkiste ginge es auch mit den Eltern insgesamt sehr familiär zu und die Informationswege seien kurz. "Wie wir die Handwerker und den Alltag in der Kita unter einen Hut bringen, werden wir sehen, wenn wir wissen, wer hier arbeiten wird", will sie "keine Panik" verbreiten. Die Chefin verlässt sich wie bisher auf Absprachen, die alle Interessen berücksichtigen.

Zuletzt wurde im Haus umfangreicher umgebaut, als 2004 die Grundschule in die ehemalige Mittelschule einzog. Das Untergeschoss sei für die Kita 2005/6 hergerichtet worden, weiß Heike Streubel. Sie ist seit 2009 hier die Leiterin. Der modernisierte Hort für 90 Kinder befindet sich auf der anderen Straßenseite.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.09.2014

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