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Eilenburg Versteigerung – Stadt Eilenburg bringt seine Fundsachen unter den Hammer
Region Eilenburg Versteigerung – Stadt Eilenburg bringt seine Fundsachen unter den Hammer
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19:27 01.05.2016
Manuel Eliete (l.) Opa Ringuissai Eliete (m.) und Daisy Julia Eliete freuen sich über das Fahrrad für die kleine Alicia-Sophie, die die Auktion in Wagen verschlief. Quelle: Foto: Anke Herold
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Eilenburg

„Ebay analog“ gab es am Samstag früh in der Belianstraße an den Garagen der Stadtverwaltung. Unter den Hammer, eher unter den Fleischhammer geschwungen von Matthias Gürke, kamen vor allem jede Menge Fahrräder. Dem Auktionator gelang es, alle Drahtesel , Koffer und Rucksäcke an den Mann und die Frau zu bringen. Das zahlreich versammelte Publikum verschaffte sich vorab einen Überblick auf die angebotenen Waren, die aus dem Fundbüro stammten. „Ein halbes Jahr lang werden die Dinge bei uns aufbewahrt. Meldet sich dann keiner starten wir einmal im Jahr diese Auktion.“ erklärt Jörg Böhme vorab. Schnell wird klar, unerfahren sind die Auktionsbesucher keines Falls. Denn die Bieter ließen sich längst nicht auf jedes Startgebot ein. So musste der Moderator Gürke hin und wieder das Startgebot senken, erst dann kamen die Käufer in Bieterlaune. Ein glückliches Händchen hatte Karsten Pusch. Er ersteigerte einen Motorroller für seinen Schwiegersohn. „Natürlich hatte ich ein Limit. Aber aus Erfahrung wusste ich auch, dass das Startgebot noch heruntergehen wird.“ Er erwarb den Elektroscooter für vierzig Euro und machte damit ein Schnäppchen, denn das Startgebot lag bei fünfzig Euro. Einen ganzen Familiensatz an Fahrrädern legten sich Daisy Julia und Manuel Eliete zu. Für ihr kleine Tochter Alicia Sophie, die derzeit noch im Kinderwagen unterwegs ist, erstanden sie ein Kinderfahrrad und ein Dreirad, für insgesamt sieben Euro. „Wir kommen aus Leipzig und haben über meinen Vater von dieser Versteigerung erfahren. Wir benötigen Fahrräder für unsere kleine Familie.“ Auch später hatten die jungen Eltern Glück und erstanden das gewünschte Damen -und Herrenfahrrad für die nächste Radpartie. Der Exot unter den Fundsachen ein Industriegeschirrspüler konnte nicht veräußert werden. Hier half auch die Senkung des Startgebotes nichts und das Exemplar verblieb im Besitz der Stadtverwaltung.

Von Anke Herold

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