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„Viel zu schmal“: Anwohner ärgern sich über neue Straße in Eilenburg-Ost

Straßenausbau „Viel zu schmal“: Anwohner ärgern sich über neue Straße in Eilenburg-Ost

Anlieger der Sprottaer Landstraße beschweren sich: Die neu ausgebaute Straße ist schmaler als vorher. Nun bleiben breitere Grünstreifen vor den Hecken auf der Rückseite ihrer Grundstücke, die sie von einer anderen Seite aus befahren. Wer soll das neue Grün pflegen? Sie wollen es jedenfalls nicht.

Eberhard Franz zeigt, das Niveau bis zu dem Palisaden gestellt werden müssten, um eine ebene Fläche vor der Hecke zu bekommen.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Bordsteine sind gesetzt, ein Ende der Arbeiten an der Sprottaer Landstraße ist in Sicht. Aber das ruft nun die Anlieger auf den Plan: „Sehen sie sich mal die Straße an. Die ist viel zu schmal. Und stattdessen ergibt sich nun ein Grünstreifen an der Seite neben der Hecke. Der Platz hätte doch genutzt werden können.“ Das kann Gertraud Seiffert ebenso wenig verstehen wie viele ihrer Nachbarn. Die kommen spontan zusammen. „Das betrifft doch nicht nur uns“, zeigen sie sich überzeugt. Passen denn die Laster, die auf der Kreisstraße unterwegs sind, überhaupt noch durch? „Wenn so ein Lkw 2,50 Meter breit ist, bleibt doch höchstens noch ein Meter Platz.“ Zumindest müssten sie wohl im Begegnungsverkehr stark abbremsen, vermuten die Anwohner.

Stark befahrene Straße

Die Kreisstraße ist stark frequentiert: Hier sind die Laster des Kieswerkes unterwegs, Milchtanker, die Transporte in der Erntezeit. Mancher zweifelt gar an der Bauausführung: „War das wirklich so gedacht? Wurde hier richtig gebaut?“ Und wird es die Möglichkeit zum Parken geben? Das ist eine Sache, die vor allem die Anlieger auf der Südseite der Straße betrifft, denn diese haben ihre Zufahrten in Richtung Sprottaer Straße. Die Nachbarn, die Gertraud Seiffert mobilisierte, wohnen alle auf der Nordseite, haben die Grundstückszufahrt zur Straße An der Heide und stellen sich vor allem die Frage: Wer soll den neuen Grünstreifen pflegen? Der liegt an der Rückseite ihrer Grundstücke. Sie wollen es jedenfalls nicht. Außerdem: In einigen Abschnitten ergibt es ich ein starkes Gefälle zwischen dem straßenbegleitenden Weg und der Gartenebene, zeigt Anwohner Eberhard Franz. Seine und andere Hecken würden dann an einem kleinen Hügel stehen. „Wie soll ich eine Leiter aufstellen, um sie zu verschneiden? Hier müssten Palisaden gesetzt werden, sodass sich eine ebene Fläche ergibt.“

Streit ums Geld

Das Landratsamt prüft nach LVZ-Anfrage derzeit den Sachverhalt, will sich in den nächsten Tagen dazu positionieren. Ärger wegen des Ausbaus zeichnet sich auch mit der Stadt ab. Denn obwohl sie sich der Straße an der Heide zugehörig fühlen, sollen sie auch als Anwohner der Sprottaer Landstraße Erschließungsbeiträge für Beleuchtung und für den Fußweg, der noch dazu auf südlicher Seite der Straße entlangführt, zahlen.

Inzwischen gibt es Schlaglöcher

Die ursprünglich bis Ende November geplante Ausbau zwischen der Dübener Landstraße und dem Bahnübergang soll bis zum 30. April abgeschlossen werden. Zum Teil müssen erheblichen Umwege über Sprotta in Kauf genommen werden. Die Siedlungen ringsum haben mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu kämpfen. Auch die Straße An der Heide: „Alle, die in die Siedlung wollen und auch diejenigen, die zum Friedhofsparkplatz wollen, müssen hier durch. Außerdem waren anfangs auch die Baufahrzeuge unterwegs“, erklärt Eberhard Franz. Deshalb sei der Straßenbelag besonders strapaziert worden, zeigen die Anwohner auf Schlaglöcher: „Das muss repariert werden.“

Von Heike Liesaus

Eilenburg Sprottaer Landstraße 51.473003418327 12.669661045074
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