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Eilenburg Vikar Hoberg geht – Vertretungspfarrer für Eilenburg und Bad Düben
Region Eilenburg Vikar Hoberg geht – Vertretungspfarrer für Eilenburg und Bad Düben
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14:51 30.03.2018
Vikar Stephan Hoberg zog im Sommer 2017 in s Eilenburger Pfarrhaus ein. Ende März endet sein Dienst bereits wieder. Quelle: Wolfgang Sens
Eilenburg/Bad Düben

Es war nur ein kurzes Intermezzo, das Vikar Stephan Hoberg in den Kirchgemeinden Eilenburg und Bad Düben gegeben hat. Mitte Januar hatte der 29-Jährige, der seit 1. September je zur Hälfte für beide Gemeinden zuständig war, überraschend seinen Abschied zum 31. März verkündet und dafür „persönliche Gründe“ benannt. Er wolle vorerst nicht Pfarrer werden. Damit tritt nun nicht ein, womit die Kirchgemeinden gerechnet hatten – nämlich, dass sich Stephan Hoberg auf die Entsendungsstelle der Landeskirche bewirbt. Die Folge: Die gemeinsame Pfarrstelle ist wieder unbesetzt.

So geht es jetzt weiter

„Wir haben jetzt eine Vakanzregelung, die vermutlich auch erstmal länger gilt“, sagt Mathias Imbusch, Superintendent des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch. Diese sei so geregelt, dass die Kollegen aus den umliegenden Gemeinden die pfarrdienstlichen Aufgaben übernehmen. Für Eilenburg sind dies Pfarrer Friedemann Krumbiegel vom Kirchspiel Krostitz (Geschäftsführung) und Pfarrerin Edelgard Richter vom Kirchspiel Krostitz (Kasualvertretung), für Bad Düben Pfarrerin Eva Fitschen vom Kirchspiel Krippehna (Geschäftsführung) und Pfarrer Andreas Ohle vom Kirchspiel Authausen (Kasualvertretung).

Kreiskirchenrat berät im April

Es gebe, so Imbusch, nicht einen Kollegen, der immer zuständig ist, die Pfarrer teilen sich in die Dienste. So werde er beispielsweise am Ostersonntag in Eilenburg und Bad Düben predigen, Dienste werden aber auch von Pfarrern im Ruhestand oder Prädikanten übernommen. Eine Idee, wie es danach weiter gehe, gebe es auch schon. Darüber berät im April aber zunächst der Kreiskirchenrat, danach spricht Mathias Imbusch mit den Gemeindekirchenräten.

2015 hatte die Synode des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch dem zuvor heftig diskutierten Stellenplan für Kirchenbeschäftigte zugestimmt und damit einen Stellenabbau von 30 Vollzeit- auf nur noch 19 Beschäftigte bis zum Jahr 2035 beschlossen. Damit müssen sich künftig mehr Landgemeinden einen Pfarrer teilen.

Von Kathrin Kabelitz

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