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Eilenburg Volkmar Winkler bleibt Chef der SPD in Nordsachsen
Region Eilenburg Volkmar Winkler bleibt Chef der SPD in Nordsachsen
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17:31 18.09.2016
Volkmar Winkler bleibt SPD-Chef in Nordsachsen. Quelle: Heinz Großnick
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Nordsachsen/Oschatz

Volkmar Winkler ist alter und neuer Kreisvorsitzender der SPD Nordsachsens. Die Delegierten des Kreisparteitages wählten den 57-Jährigen aus Ablaß am Sonnabend im Thomas-Müntzer-Haus einstimmig. Seine Stellvertreter sind Rüdiger Kleinke, der von 34 gültigen Stimmen 33 erhielt. Ihm schenkten damit 97,1 Prozent der Stimmberechtigten das Vertrauen. Heiko Wittig erhielt als Stellvertreter 24 von 34 gültigen Stimmen, was einer Quote von 70,6 Prozent entspricht.

Winkler zog in seinem Rechenschaftsbericht Bilanz der Arbeit der vergangenen zwei Jahre. Ende 2015 zählten die Sozialdemokraten des Kreises 191 Mitglieder und hatten damit einen Rückgang von neun Personen zu verzeichnen. 13 Austritten und Todesfällen standen vier Neuaufnahmen gegenüber. Schwerpunkt der Arbeit sei deshalb auch die Mitgliedergewinnung, wobei Winkler die Initiative der Jusos zur Nachwuchsgewinnung junger Leute lobte. „Einstimmig hat sich der Kreisvorstand 2015 zur Finanzierung der Wahlanfechtung der Bürgermeisterwahl in Torgau entschieden. Es ging ja um unlauteren Wahlkampf gegen unsere Oberbürgermeisterin Andrea Staude. Zur Wahlanfechtung wäre es nicht gekommen, wenn wir uns nicht zur Übernahme der Kosten entschieden hätten“, erinnerte Winkler. Bisher habe der Kreisverband Gerichts- und Anwaltskosten von 4400 Euro gezahlt. Diese Summe sei gedeckt und ausschließlich durch zweckgebundene Spenden finanziert worden. „Nach Gesprächen mit Anwälten zu Erfolgsaussichten und Kosten sowie nach Rücksprache mit Torgauer Genossinnen und Genossen war es uns wert, diese Klage einzureichen und zu finanzieren“, so Winkler.

„Die vergangenen zwei Jahre waren aus kommunalpolitischer Sicht besonders geprägt durch die Landrats- und Bürgermeisterwahl. Die Bürgermeister- und Oberbürgermeisterwahlen endeten für uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, resümierte Heiko Wittig, Vorsitzender der Kreistagsfraktion der SPD, in seinem Bericht und erklärte: „Die Erfolge unserer neuen Bürgermeister Christiane Gürth in Cavertitz und Steffen Schwalbe in Rackwitz können nicht über die Niederlagen der anderen Kandidatinnen und Kandidaten hinwegtäuschen. Besonders bitter natürlich die denkbar knappe Niederlage von Andrea Staude, aber auch das schwache Abschneiden der Kandidaten in den anderen Städten konnten uns nicht zufriedenstellen.“

Von Heinz Großnick

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