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Von echten und tanzenden Küken - 1500 Besucher pilgern in den Tierpark

Von echten und tanzenden Küken - 1500 Besucher pilgern in den Tierpark

Der Ostermarsch in den Eilenburger Tierpark war wahrlich kein einfacher: Auf dem einen Weg im Stadtpark lief man Gefahr, zu schlittern, auf dem anderen stand man im Modder.

Eilenburg. So ist das eben, wenn Petrus nicht so richtig weiß, was er will und mal Kälte und Schneeflocken schickte oder eben die Sonne blinzeln ließ.

Sonnig ging es derweil trotzdem zu in Eilenburgs beschaulichem Zoo. Denn die Freunde vom Tierparkverein hatten Ostersonntag einiges aufgefahren, um den Tag zu einem vergnüglichen Familientag zu machen. Allein schon die Gestaltung des Geländes war sehr einladend: überall bunte Ostereier. Und die österliche Figur schlechthin, Meister Lampe, begrüßte jeden Besucher höchstpersönlich.

"Für uns gehört ein Ausflug in den Tierpark einfach dazu", sagt Kathleen Mischak, die mit ihren beiden Kindern, Ehemann und Großeltern die Zeit zwischen Mittagstisch und Kaffeetafel im Tierpark verbrachte. Der Ziegen-Nachwuchs hat es ihren Sprösslingen besonders angetan. Doch die possierlichen Tiere zeigten sich recht scheu - und flink waren sie zudem. Ein Herankommen so gut wie nicht möglich.

Tier-Babys mal hautnah erleben - das war dann in der Küken-Station möglich. Dort sind noch am Vortag etliche Hühner geschlüpft und piepsten unterm Rotlicht fröhlich hin. Die hatten freilich ihre Fans, während draußen unaufhörlich die Parkeisenbahn ihre Runden drehte, sich Schlangen am Würstchen-Grill bildeten und kaum ein Rankommen an der neuen Bühne möglich war, als die Tanzgruppen ihr Können zum Besten gaben. Auch dort waren kleine Küken zu sehen - tanzende Kinder. Das Glück war auch nicht weit weg - am Rad konnten kleine Preise erdreht werden. Und wem fröstelte, konnte sich einen Glühwein besorgen. Langweilig dürfte es jedenfalls niemandem geworden sein.

Am Ende waren es "tolle 1500 Besucher", die Ostersonntag in den Tierpark pilgerten. "Bei diesem Wetter war das mehr, als wir erwartet haben", sagte Tierpark-Chef Stefan Teuber. Das Fuchshaus wird auch in den nächsten Wochen "Küken-Geburtsstation" bleiben, verriet er. "Hier können unsere Besucher auch weiterhin miterleben, wie aus den Eiern Küken schlüpfen." Seit Sonnabend erblickten täglich mehrere das Licht der Welt.

Der nächste größere Höhepunkt ist Pfingstmontag. Dann steigt das große Tierparkfest in Eilenburg. Ohne Küken zwar, aber gewiss mit vielen anderen Highlights.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.04.2013

Nico Fliegner

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