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Wachstum für die 30er-Zone?

Wachstum für die 30er-Zone?

Könnte ein großes Areal der Eilenburger Südstadt zur 30er-Zone werden? Die Idee dazu kam in der Einwohnerversammlung im Stadtteil Mitte ins Gespräch. Das Gebiet zwischen Friedrich-Ebert- und Franz-Mehring-Straße sollte geschlossen zur 30er-Zone werden.

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Bisher gelten die 30er-Zone-Schilder nur für Teile der Kranoldstraße und der Franz-Mehring-Straße. Jetzt kam der Vorschlag, diese zu erweitern.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. n. Er habe das schon vor Jahren angeregt, erklärte ein Anwohner auf der Versammlung. Bis jetzt gilt die Zonen-Regelung ab Kreuzung Raabe-Straße, Franz-Mehring-Straße bis Belian-Straße/Kranoldstraße. Auch die Straße der AWG ist einbezogen, während an der Ebert-Straße derzeit überall Tempo-30-Schilder aufgepflanzt sind. Besonders wenn Mitarbeiter der nicht weit entfernten Außenstelle des Landratsamtes zum Feierabend nach Hause fahren, falle ihm auf, dass an der Einmündung zur Straße der AWG die Vorfahrt missachtet wird. Er hoffte, dass sich mit einer generellen Regelung für das Gebiet mehr Aufmerksamkeit erzeugen ließe. Auch das Stück Raabe-Straße bis zur Ebert-Straße sollte einbezogen werden.

Oberbürgermeister Hubertus Wacker (parteilos) stand der Idee aufgeschlossen gegenüber. Er würde den Vorschlag aufgreifen und sogar das Terrain hinter Dr.-Külz-Ring und Bahnhofstraße generell zur 30er-Zone machen. "Das spart Schilder ohne Ende." In dem Gründerzeit-Quartier gibt es viele sich kreuzende Haupt- und Nebenstraßen mit entsprechend vielen Hauptstraßen- und Vorfahrtsschildern. Mit einer solchen Regelung wäre zum Beispiel aber auch die abbiegende Hauptstraße vor dem ehemaligen Kasernen-Areal obsolet. Autofahrer, die aus Richtung Finanzamt und Landratsamts-Außenstelle kommen, hätten damit bereits die Rechts-Vor-links-Regel zu beachten, aber andererseits sogar Vorfahrt gegenüber denen, die von links über die Kranoldstraße kommen. Wacker fand nach wie vor den Vorschlag vernünftig, in den Städten generell Tempo 30 zu fahren. "Wir brauchten die 50 km/h eigentlich nur auf den Zufahrtsstraßen wie Torgauer und Leipziger sowie der Bahnhofstraße." Aber das sei nur seine Meinung. Er wolle auch die Sache 30er-Zone den Mitarbeitern der entsprechenden fachlichen Bereiche im Rathaus zur Prüfung übergeben, die möglicherweise ganz andere Ansichten zu dieser Problematik haben. Außerdem habe die Polizei ein gewichtiges Wort zur Verkehrsbeschilderung mitzureden. Aber schon jetzt sollte jeder besser aufpassen und sich an die Regeln halten, appellierte er. Allerdings wurden auch bereits Bedenken in der Versammlung laut: "30er-Zone für die komplette Stadt halte ich für übertrieben", erklärte ein anderer Anwohner. "Das gibt Chaos. Ein Vorfahrtsschild dagegen kennt jeder."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.04.2013

Heike Liesaus

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