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Eilenburg Walpurgisnacht lockt Hunderte auf den Burgberg
Region Eilenburg Walpurgisnacht lockt Hunderte auf den Burgberg
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17:41 02.05.2010
Schmiede-Geselle Michael Sittner zeigt Besuchern der Walpurgisnacht, was man aus Metall Kunstvolles herstellen kann. Quelle: Nico Fliegner
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Eilenburg

Dass Eilenburg eine Stadt mit grünem Herzen ist, wurde am Freitag wieder mehr als deutlich. Grün eingerahmt war jener Schauplatz auf dem Burgberg, wo eine Holzbühne, Zelte, Grillstände und eine Schauschmiede neugierige Blicke auf sich zogen. Was gibt es hier zu gucken? Was kann man da probieren? Und wer ist gerade auf der Bühne zu sehen? Auf alle diese Fragen gab der Burgverein nahezu ohne Pause Antworten. „Das geht schon die ganze Zeit so. Man weiß gar nicht, wohin zu erst“, sagte Carmen Viegula, die den Abend in Familie auf dem Burgbergareal verbrachte. Dort verzauberten die Hexen der Eilenburger Tanzgruppen das Publikum mit flotten Einlagen, während die Grillmeister des Burgvereins und ihre Helfer mit dem Brutzeln ganz schön zu tun hatten. Grill-Experte Helmut Fehre aus Sprotta, dessen Frau Mitglied im Verein ist, machte an der heißen Flamme so manchen Spaß mit den Besuchern. Eine heiße Flamme und vor allem altes Handwerk gab es ein paar Meter weiter zu sehen. Michael Sittner, seines Zeichens Geselle bei der Kunstschmiede Widdermann in Hohenprießnitz, führte die Burgberbesucher in die kunstvolle Gestaltung von Metall ein. Das Technische Hilfswerk hatte unterdessen einen Dreibock aufgebaut und lud die Kinder zu Spielen ein. Die jüngsten Walpurgisnacht-Besucher waren auch im Burgturm gern gesehene Gäste. Silke Altmann von der Eilenburger Stadtbibliothek las Gruselgeschichten vor. Nicht einmal, zweimal oder dreimal – nein, der Andrang war so groß, dass mehrere Lesungen stattfanden. „Die Walpurgisnacht ist nicht nur was für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Alles sehr abwechslungsreich“, sagte Thomas Rieber, der mit seinem Filius gespannt den Geschichten lauschte. Unterdessen folgten auf der Bühne schon die nächsten Auftritte. „Das ist eine schöne Sache“, kommentierte Günter Petzold aus Eilenburg, der mit Frau gekommen war, das bunte Treiben. Dass in Eilenburg Kulturelles dieser Art über die Bühne geht, fand er gut und wünschte dem Burgverein, dem er als zahlendes Mitglied angehört, weiter gutes Gelingen mit seinen Vorhaben. Unter den Besuchern schwirrte auch Oberbürgermeister Hubertus Wacker (SPD) herum sowie einige Eilenburger Stadträte.

Lauschig ging es schließlich bei Einbruch der Dämmerung zu: Das große Maifeuer wurde unter den wachen Augen der Eilenburger Feuerwehr entzündet. Mit Live-Mucke feierten die Besucher dann feucht-fröhlich bis in die Nacht hinein.      

Nico Fliegner

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