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Eilenburg Werkeln in der Eilenburger Kinderstadt
Region Eilenburg Werkeln in der Eilenburger Kinderstadt
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07:00 30.06.2016
Tabea schraubt am Holz-Auto. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Hinter dem Bauzaun raspeln Sägen, ist das Stakkato von Hämmern zu hören, untermalt von Akkuschrauber-Surren: An der Halleschen Straße in Eilenburg bauen 40 Kinder ihre Kids-City. Und weil seit Montag, als die Kommune gegründet wurde, schon Müll angefallen ist, fahren Sven Stukeborg und Christoph Kaminski gestern extra mit ihrem Remondis-Transporter vor, um vorzuführen und zu erklären, wie so ein Müllauto funktioniert: Tonne heranfahren, Taste an der Seite drücken. Die gibt es für hoch, runter und für automatisch. „Ja. Das machen wir nun den ganzen Tag“, erzählen die beiden lachend. Sie würden den Kindern auch noch das Blaulicht vorführen und das Fahrerhaus zeigen. Aber die Zufahrt in der Halleschen Straße ist eng. Autofahrer warten und die Kinder zieht’s schon wieder zu ihren selbst gewählten Aufgaben.

Da schraubt die neunjährige Tabea an einem Seifenkisten-Auto. Sie gehört zur „Powergirls“-Gruppe. Solide Hütten samt Tisch und Regal zimmern gerade die „Baumeister“-Gruppe zusammen, während die „Einsteins“ an einem Windrad und an Solarschüsseln zur Wassererwärmung werkeln. Mädchen und Jungen von der Medien-Gruppe machen Videos und Fotos, die sie später auf die Kinderstadt-Website stellen wollen.

Und plötzlich ist der Ruf zu hören: „Alle im Zelt zusammenkommen fürs Casting.“ Am Freitag ist Fest mit Bühnenprogramm. Bis dahin sollen die selbst entworfenen Hütten und Spielgeräte fertig sein. Und eine Woche Kids-City ist dann schon wieder Geschichte.

Von Heike Liesaus

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