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Wilde Müllkippen sorgen für Frust

Wilde Müllkippen sorgen für Frust

Leute, die Papierkörbe mit Hausmüll vollstopfen, Säcke voll Abfall in Parkanlagen, Wäldern oder Straßengräben entsorgen oder einfach an Glas- und Kleidercontainern ablegen, sorgen unter den Eilenburgern regelmäßig für Frust.

Eilenburg. In der vergangenen Einwohnerversammlung war ein intensiveres Vorgehen, gegen derartige Umweltverschmutzer angekündigt worden. Offenbar haben die Aufrufe etwas gebracht. „Kontrollen seitens der Stadt gab es ja schon immer aber jetzt bekommen wir öfter Hinweise aus der Bevölkerung“, erklärt Ilka Richter, Öffentlichkeitsarbeiterin im Rathaus. Auch wie ein Eilenburger vorging, der sah, wie an einem Kleidercontainer im Stadtgebiet zwei Säcke mit gebrauchten Windeln abgelegt wurden, imponierte ihr. Er habe einfach Stift und Zettel zur Hand genommen, das Autokennzeichen des Müllentsorgers aufgeschrieben und die Notiz an die Beutel geheftet. Der Verursacher konnte auf diese Weise ausfindig gemacht und angezeigt werden. Und auch das wurde ihr zugetragen: Vor Kospa wollte ein Autofahrer die Müllentsorgung offenbar nicht allzu aufwendig betreiben. Er scheute sogar noch den Weg in den Wald und entledigte sich des Mülls gleich während der Fahrt aus dem geöffnetem Autofenster. Doch die Insassen des nachfolgenden Fahrzeuges hielten ihn an und forderten ihn auf, alles sofort aufzulesen und ordentlich zu entsorgen. Eilenburg stelle jährlich etwa 3000Euro im Haushalt ein, um illegale Müllablagerungen zu beseitigen. Fällt noch mehr an, muss dafür woanders gespart werden. Allerdings fällt die Bilanz des bisherigen Jahres sehr ernüchternd aus: Schon bis April fielen 2000 Euro für die Beräumung der wilden Müllablagerungen an. Nach wie vor sei jeder Einzelne aufgerufen, mit für ein sauberes Umfeld zu sorgen. Es ist schließlich das Geld aller, das für die Müllbeseitigung aufgebracht werden müsse. „Sperrmüll kann bei Remondis in der für Eilenburger kostenfrei abgeliefert werden. Dieser Weg ist sogar noch kürzer als der in den Wald. Die Stadtverwaltung Eilenburg bittet weiterhin, Müllfrevel zu melden. Auch die Kontrollen der Stadt würden verstärkt.

Heike Liesaus

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