Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Eilenburg Zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür der Eilenburger Feuerwehr
Region Eilenburg Zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür der Eilenburger Feuerwehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:17 04.05.2010
Anzeige
Eilenburg

Damit veranstalteten die Kameraden beim Tag der offenen Tür am Sonnabend für Mutige eine Fahrt gen Himmel.

Mit der Drehleiter demonstrierten die Feuerwehrmänner verschiedene Einsätze. Darunter die Rettung einer verletzten Person mittels einer Trage aus großer Höhe. Des Weiteren konnten die Gäste einen inszenierten Löschangriff beobachten, welcher über die Drehleiter mittels Wenderohr realisiert wurde und die Brandbekämpfung in einem mehrstöckigen Wohnhaus vortäuschte.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_1881]

Ebenfalls aus großer Höhe führten die Kameraden eine Personenrettung mit Hilfe eines Sprungkissens vor. Zu guter Letzt demonstrierten sie das Abseilen mit Hilfe eines Rollgliss (Flaschenzug). Kinder und Erwachsene zog das gleichermaßen in ihren Bann. Die jüngsten Gäste hatten bei den drei Frauen vom Soziokulturellem Zentrum Delitzsch ebenfalls ihren Spaß. Beim Schminken, Basteln und Gipsfiguren bemalen war immer Hochbetrieb. Wer darauf warten musste, bis Kristin Rachel aus einem Kindergesicht einen Schmetterling gezaubert hatte, der beschäftigte sich derweil auf der Kinderhüpfburg daneben.

Viel Anklang fanden auch die Führungen durch das Feuerwehrgebäude. Kamerad Peter Große zeigte interessierten Gästen alles: Versammlungs- und Umkleideräume, das Traditionszimmer und Büros. Utta Kirsten-Schiller durfte gar die Einsatzmontur anprobieren und meinte: "Die ist ja richtig schwer. Es ist sicher sehr warm und kräftezehrend, in solch einer Ausrüstung stundenlang gegen Flammen zu kämpfen." Als sie die Jacke wieder ausgezogen hatte, ergänzte sie: "Ich finde es höchst interessant, was uns hier gezeigt wird. So erfährt man mal die Hintergründe, über die man sich sonst gar keine Gedanken macht."

Auch im Feuerwehrmuseum, gleich neben dem Eingangstor, hatten Alterskameraden und Historiker viele Neugierige. Die Eilenburger Monika, Isolde und Dieter Federsel staunten über das reichhaltige Material. Hartmut Schmidt erläuterte die Geräte der Feuerbekämpfung früherer Generationen.

Am Nachmittag sorgten die Muldentaler Blasmusiker für Stimmung. Beim bunten musikalischen Blumenstrauß schmeckte den Gästen der Kuchen und die vielen Torten, die die Frauen der Feuerwehrmänner gebacken hatten, noch mal so gut. Auch Sandy Große, Tochter des stellvertretenden Wehrleiters Peter Große, leistete ihren Beitrag zum Gelingen des Festes. Die Jungen und Mädchen des Jugendrotkreuzes stellten sich ebenfalls vor. Bei der Jugendwehr durften sich die Gäste beim Büchsenspritzen erproben. Herbert Reißenweber testete die Spritze mit seinen Enkeln Emely und Pascal Herrmann. Erik Stets von der Jugendwehr gab einige Tipps, bevor das Wasser aus dem Schlauch schnellte.

Wehrleiter Gunther Kneiß freute sich besonders über Besuch aus Dommitzsch. Bernd Schlobach, Ralph Kschischow und Dietmar Harth folgten der Einladung der befreundeten Kameraden von der Elbe an die Mulde. Kneiß dankte schließlich allen, die zum Gelingen des Festes beitrugen.

Thomas Jentzsch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hohenprießnitz. Die Hohenprießnitzer feierten an der Heimatscheune ihr traditionelles Maibaumfest mit Tanz in den Wonnemonat. Dazu wurde zunächst mit vereinten männlichen Kräften der Maibaum gestellt.

03.05.2010

Mittelalterlich ging es am Freitagabend auf dem Burgberg in Eilenburg zu. Nicht nur das Ambiente stimmte, auch das ganze Drumherum. Der Burgverein hatte zur Walpurgisnacht eingeladen und Hunderte Besucher erfreuten sich an den zahlreichen Darbietungen.

02.05.2010

 Eilenburg. Rambo geht es schon viel besser. Und am Mittwochnachmittag ging es ihm besonders gut. Viele Kinderhände streichelten den kleinen Hengst. Dessen Schicksal bewegte in den vergangnen Wochen viele Menschen.

30.04.2010
Anzeige