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Eilenburg Zschepplin: Bis zum Frühjahr sollen alle Hochwasserschäden beseitigt sein
Region Eilenburg Zschepplin: Bis zum Frühjahr sollen alle Hochwasserschäden beseitigt sein
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09:09 03.11.2016
Das neue Feuerwehrgerätehaus in Glaucha nimmt Konturen an und ist als Winterbaustelle bereits dicht. Quelle: privat
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Zschepplin

Die Instandsetzung des Verbindungsweges zum Deich in Hohenprießnitz steht als nächstes von insgesamt 23 Wiederaufbau-Projekten in der Gemeinde Zschepplin nach dem Hochwasser im Juni 2013 vor der Vollendung. Es soll bis zur kommenden Woche auf die Haben-Seite.

Bis Anfang kommenden Jahres sollen außerdem die Reparaturen auf der Ortsverbindung Hohenprießnitz-Oberglaucha sowie die Instandsetzung der Ringstraße in Niederglaucha abgehakt sein. „Für die Ringstraße benötigen wir noch einen finanziellen Nachtrag. Dann können die Leistungen über den Winter ausgeschrieben werden“, informierte der Zscheppliner Bauplaner Bernd Knoblich, den die Gemeinde mit der Projektkoordinierung beauftragt hat, dieser Tage in der Ratssitzung.

Mit den Arbeiten am Ersatzneubau des Glauchaer Feuerwehrgerätehauses und auf der Pflaumenallee, die zurzeit an die Bundesstraße 107 zwischen Wellaune und Glaucha angebunden wird und bis Ende November fertig werden soll, sind zurzeit vier Projekte von der Flutschadensliste in Arbeit, drei weitere in der Planung.

72 000 Euro mehr fürs Gerätehaus

Für den Ersatzneubau des Gerätehauses in Glaucha, das nach dem Richtfest inzwischen als Winterbaustelle dicht gemacht werden konnte, wird der Zscheppliner Gemeinderat in seiner November-Sitzung die Vergabe der Außenanlagen auf der Tagesordnung haben, wofür zurzeit die Ausschreibungen laufen. Knoblich erinnerte daran, dass die Landesdirektion Sachsen inzwischen einer Erhöhung des Fördermittelbescheides um rund 72 000 Euro zustimmte. Damit kann das 777 000 Euro teure Bauwerk am Ring in Niederglaucha – einschließlich der Förderung durch die Sächsische Aufbaubank in Höhe von 65 000 Euro – zu 100 Prozent mit Landesmitteln gestemmt werden.

Drei Wegeprojekte in der Planung

In der Planungsphase sind noch drei Wegeprojekte. Dabei handelt es sich um den Abzweig Laußiger Weg in Hohenprießnitz, zwei Stichwege zum Deich Bad Düben-Hohenprießnitz sowie um den Wirtschaftsweg Glaucha-Bad Düben. Wegen der derzeit hohen Baupreise, sagte Knoblich bereits in der September-Ratssitzung, „werden wir diese Projekte erst für den Herbst 2017 ausschreiben“. Der Bewilligungszeitraum für die Mittel wurde bereits vorsorglich bis Ende 2018 verlängert. 3,75 Millionen Euro Schaden hatte das Muldehochwasser im Juni 2013 allein in der Gemeinde Zschepplin und vor allem in Orten Glaucha, Hohenprießnitz und Zschepplin selbst angerichtet.

Von Karin Rieck

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