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Eilenburg Zschepplin: Ruheforst auf dem Weg
Region Eilenburg Zschepplin: Ruheforst auf dem Weg
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19:39 29.11.2018
Pfarrerin Barbara Lötzsch segnet bei der Eröffnung 2015 den Friedwald bei Bennewitz. Quelle: Frank Schmidt
Zschepplin

Der Stand zum Thema Ruheforst war Dienstagabend Thema im Zscheppliner Gemeinderat. Um einen solchen besonderen Friedhof auf Noitzscher Fluren errichten zu können, muss vieles bedacht und geklärt werden. Dazu gehört, dass der Betreiber und Forsteigentümer einen Träger für das Vorhaben findet. In den meisten Fällen kommen dafür Kommunen infrage. Doch eine solche Entscheidung muss auch durchdacht sein und auf rechtlich sichere Füße gestellt werden, ehe es zur Entscheidung kommt.

Deshalb hatten die Zscheppliner Räte ihre Bürgermeisterin und den Verwaltungsverband Eilenburg in einer früheren Beratung beauftragt, auch nach einem anderen Träger als der Gemeinde zu suchen. Zudem sollten sie abklären, welche Rechtsfolgen auf die Gemeinde zukommen, wenn sie selbst Träger wird.

Kirche zeigt kein Interesse

Über erste Schritte und Ergebnisse informierte der Geschäftsführer des Verwaltungsverbandes Michael König. So habe es Kontakt mit dem Superintendenten des Kirchenbezirkes gegeben, der eindeutig signalisiert habe, dass die Kirche selbst eine derartige Trägerschaft nicht eingehe. Derartiges liege nicht im wirtschaftlichen Interesse der Kirche. Würde die Gemeinde Träger werden, so stünde von Seiten der Kirche dem nichts entgegen.

Beim Nachbarn umschauen

König informierte außerdem, dass enge Kontakte mit den zuständigen Fachabteilungen des Landratsamtes wertvolle Hinweise gebracht hätten, die in die Vertragsgestaltung zur Trägerschaft sowie in die für den Ruheforst noch zu erarbeitende Satzung und Friedhofsordnung einfließen würden. Noch vor Beginn des eigentlichen Genehmigungsverfahrens solle der Vertragsentwurf von Juristen geprüft werden.

Außerdem wurde Kontakt zur Gemeinde Bennewitz aufgenommen, wo es einen Friedwald bereits seit mehreren Jahren gibt. Bürgermeisterin Roswitha Berkes habe schon einen Termin mit ihrem Amtskollegen vereinbart, um seine Erfahrungen kennenzulernen. Das sei genauso wichtig für die Entscheidungsfindung. König wie Berkes wollen die Räte über den jeweiligen Arbeitsstand auf dem Laufenden halten.

Von Bärbel Schumann

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