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Zschepplin erhöht ab 2016 Elternbeiträge – fünf Gemeinderäte dagegen

Kinderbetreuung Zschepplin erhöht ab 2016 Elternbeiträge – fünf Gemeinderäte dagegen

Nach einem Jahr, so war es im Oktober 2014 in der Ratsversammlung bereits angekündigt worden, stehen die Betriebskosten für die vier Kindertagesstätten in der Gemeinde Zschepplin erneut auf dem Prüfstand.

Zschepplin wird ab 2016 Elternbeiträge für die Kinderbetreuung erhöhen.

Quelle: dpa

Zschepplin. „Damals wurde aber gesagt, dass die Elternbeiträge nicht schon wieder erhöht werden sollen“, begründete Manuela Hartmann ihre Gegenstimme. Auch ihr Mann Thomas, Dieter Zebrowski und Mario Gräfe von der CDU-Fraktion sowie Udo Dietze von der Freien Wählervereinigung Hohenprießnitz hoben die Hände zum Nein, als der Gemeinderat mehrheitlich eine erneute Erhöhung der Elternbeiträge abnickte.

Ab 2016 müssen Eltern der Gemeinde Zschepplin unter anderem für neun Stunden in der Krippe fürs erste Kind im Monat 216 Euro, vorher 194 Euro (Alleinerziehende 129,60 Euro), im Kindergarten 130 Euro, vorher 117 Euro, (Alleinerziehende 78 Euro) sowie im Hort für sechs Stunden 76 Euro, vorher

68 Euro (Alleinerziehende 68,40 Euro) zahlen. Betreuungsverträge sind neuerdings laut Kita-Nutzungsänderung auch über sieben und acht Stunden – statt bisher für neun, sechs und 4,5 Stunden – möglich. „Um finanziell für Entlastung zu sorgen“, so Bürgermeisterin Roswitha Berkes (parteilos).

Auch Entgelte für angefangene Stunden, die über die vereinbarte Betreuungszeit hinausgehen, wurden in die Beitragsordnung aufgenommen, beispielsweise fürs Krippenkind 4,99 Euro, für das im Kindergarten 2,30 Euro und für den Hort 2,02 Euro. Damit orientiert sich die Gemeinde beim Betriebskosten-Elternanteil für die Krippe laut gesetzlicher Vorgaben mit 23 Prozent, für Kindergarten oder Hort bei 30 Prozent am oberen Limit. Die neuen Entgelte treten nach der vorgeschriebenen detaillierten amtlichen Veröffentlichung ab Januar in Kraft. Eltern, die die Beiträge nicht aufbringen können, bekämen vom Landkreis die übliche Unterstützung, wurde noch angemerkt. Die Beitragsnovelle hatte der Rat im Oktober nichtöffentlich debattiert. Die jährliche Betriebskostenanalyse sei bereits im Sommer veröffentlicht worden, ergänzte Michael König, Vorsitzender des Verwaltungsverbandes Eilenburg-West.

Von Karin Rieck

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