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Zurück in die Steinzeit – abenteuerlicher Unterricht in Eilenburg

Projekt Zurück in die Steinzeit – abenteuerlicher Unterricht in Eilenburg

Im Park Canitz nahe Eilenburg durchliefen Schüler des Martin-Rinckart-Gymnasiums verschiedene Stationen. Für sie ging es zurück in die Steinzeit. Dahinter steckt ein Schulprojekt – und das kommt richtig gut an bei den Jungen und Mädchen.

Lehm ist der Baustoff der Steinzeit, macht Spaß und soll auch gut für die Haut sein. Die Fünftklässler des Martin-Rinckart-Gymnasiums Eilenburg absolvieren an zwei Tagen ein Steinzeitprojekt im Park Canitz und auf dem Burgberg.

Quelle: Wolfgang Sens

Eilenburg. Zurück in die Steinzeit geht es für 100 Schüler des Martin-Rinckart-Gymnasiums Eilenburg. Sie erkundeten dieser Tage im Park Canitz die Gepflogenheiten der Jung- und Altsteinzeit. Schon im Vorfeld hatten die Fünftklässler sich mit diesem Thema im Geschichtsunterricht beschäftigt. Auch fächerübergreifend haben die Neun- und Zehnjährigen zuvor Höhlenmalerei gestaltet sowie das Buch „Rokal, der Steinzeitjäger“ (1990) von Dirk Lornsen in Deutsch gelesen. Bei den Projekttagen kurz vor Ferienbeginn wurden diese Kenntnisse nun weiter vertieft.

Im Park Canitz nahe Eilenburg durchliefen die Jugendlichen verschiedene Stationen. Allein schon die Holzhütten mit ihren Strohdächern in der idyllischen Naturlandschaft an der Mulde ließen die Kulisse sehr authentisch werden. Wie bei den Zeichentrickfiguren Feuerstein.

Die Eilenburger Schüler gingen der Frage auf praktische Weise nach, wie die Steinzeitmenschen gelebt haben. Sie lernten, mit Werkzeugen umzugehen, Hütten zu bauen, zu töpfern und Fladenbrot zu backen. „Für viele ist es oft der Höhepunkt des Schuljahres“, so Steffi Schmidt, Projektleiterin und Lehrerin am Martin-Rinckart-Gymnasium. Seit 1996 organisiert die Schule die Steinzeitprojekttage jährlich. Oft wollten die Kinder dann gar nicht mehr nach Hause und dort eine Übernachtungsparty im Freien veranstalten. „Das Praktische an dem Standort ist, dass er wetterunabhängig ist“, sagt Schmidt. Denn im Park Canitz gibt es überdachte Hütten, in denen der Stationsbetrieb jederzeit fortgeführt werden kann. Beim Eilenburger Burgberg sei diese Sicherheit nicht gegeben.

Von Melanie Steitz

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