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Geithain 1200 Unterschriften für den Erhalt der Kindertagesstätte Steinbach
Region Geithain 1200 Unterschriften für den Erhalt der Kindertagesstätte Steinbach
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13:35 06.12.2011
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Sie unterstreichen damit ihre Forderung auf Erhalt der Einrichtung. Die Zeichen dafür stehen gut, denn Fördermittel für eine Sanierung scheinen greifbar.An diesem Plakat hatten Sina, Lea und Ailen schwer zu tragen: Die Steinbacher „Waldwichtel" hatten nicht nur ihre Kindereinrichtung gemalt und viele Fotos von Aktivitäten danebengeklebt. Mit ihren farbigen Handabdrücken zeigten sie, dass ihnen die Zukunft dieses Hauses eine Herzenssache ist. 20 Eltern und Mitglieder des Steinbacher Ortschaftsrates hatten Kita-Leiterin Beate Riedel in den Verwaltungsausschuss begleitet, der sich am Montag erneut mit dem Thema befasste. Allerdings stand die Sitzung unter einem glücklicheren Stern als noch vor Monatsfrist, als die Eltern mit großer Sorge um die 40 Plätze zählende Einrichtung nach Hause gingen. „Mit sieben zu fünf Stimmen befürwortet" habe der Koordinierungskreis, der über die Fördergelder der ländlichen Entwicklung befinde, für das Steinbacher Vorhaben Unterstützung signalisiert, sagte Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU). Er gehe deshalb davon aus, dass im nächsten und übernächsten Jahr gebaut werden könne (die LVZ berichtete kurz). Als Herausforderung habe sich die umgehende Beschaffung einer Baugenehmigung erwiesen. Inzwischen sei der Bauantrag beim Landkreis gestellt; mit einem positiven Bescheid rechne er noch diese Woche. Die Gesamtinvestition für die Sanierung beläuft sich auf rund 270 000 Euro.„Ich verstehe die Argumente grundsätzlich, die sie vorbringen", sagte Udo Goerke (CDU) an die Adresse der Eltern. Wenn die Stadt Fördermittel bekomme, sollte sie die in die Steinbacher Einrichtung investieren. Goerke, die in der Ausschussrunde zuvor auch eine Unterbringung der Kinder in der sanierten Bad Lausicker Schwanenteich"-Kita als Option erwogen hatte, reagierte damit auf den Brief eines Vaters. Das wollte Sven Kupfer, dessen Kind im Steinbacher Hort betreut wird, dennoch nicht so stehen lassen: „Investieren müsste man auch ohne Förderung, selbst wenn es schwieriger würde."Am 15. Dezember muss der Stadtrat über die rund 100 000 Euro Eigenmittel befinden. Immerhin sei die Summe „in dieser Größenordnung gar nicht im Haushalt" vorgesehen, so Eisenmann. Dennoch sehe er darin kaum ein Problem. Eher in der Abwicklung der Bauphase. Denn vor allem der Anbau eines Treppenhauses inklusive Arbeiten an Ringanker und Dach dürfte bei vollem Betrieb des Hauses kaum möglich sein. Das heißt: zeitweilige Auslagerung unumgänglich. Beate Riedel sah das als eine kleinere Hürde und meinte im Spaß: „Wir sind im Sommer auch bereit, in ein Zelt zu ziehen."Die Einrichtung, Träger ist die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental, verfügt über 40 Plätze für Kinder von Krippen- bis zum Hortalter. Die Belegung ist in den kommenden Jahren gesichert – durch Kinder aus Steinbach und umliegenden Orten. Das Gebäude ist ein halbes Jahrhundert als und genügt heutigen Anforderungen nicht mehr. Aus Sicht der Stadt Bad Lausick gibt es dringenden Handlungsbedarf, was das Dachtragwerk betrifft. Die zu steile Treppe ins Obergeschoss muss verändert werden. Im Sportraum gibt es Nässeprobleme; ein Anbau ist kostengünstiger als eine Kellersanierung. An diesem Plakat hatten Sina, Lea und Ailen schwer zu tragen: Die Steinbacher „Waldwichtel" hatten nicht nur ihre Kindereinrichtung gemalt und viele Fotos von Aktivitäten danebengeklebt. Mit ihren farbigen Handabdrücken zeigten sie, dass ihnen die Zukunft dieses Hauses eine Herzenssache ist. 20 Eltern und Mitglieder des Steinbacher Ortschaftsrates hatten Kita-Leiterin Beate Riedel in den Verwaltungsausschuss begleitet, der sich vorgestern erneut mit dem Thema befasste. Allerdings stand die Sitzung unter einem glücklicheren Stern als noch vor Monatsfrist, als die Eltern mit großer Sorge um die 40 Plätze zählende Einrichtung nach Hause gingen. „Mit sieben zu fünf Stimmen befürwortet" habe der Koordinierungskreis, der über die Fördergelder der ländlichen Entwicklung befinde, für das Steinbacher Vorhaben Unterstützung signalisiert, sagte Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU). Er gehe deshalb davon aus, dass im nächsten und übernächsten Jahr gebaut werden könne (die LVZ berichtete kurz). Als Herausforderung habe sich die umgehende Beschaffung einer Baugenehmigung erwiesen. Inzwischen sei der Bauantrag beim Landkreis gestellt; mit einem positiven Bescheid rechne er noch diese Woche. Die Gesamtinvestition für die Sanierung beläuft sich auf rund 270 000 Euro.

„Ich verstehe die Argumente grundsätzlich, die sie vorbringen", sagte Udo Goerke (CDU) an die Adresse der Eltern. Wenn die Stadt Fördermittel bekomme, sollte sie die in die Steinbacher Einrichtung investieren. Goerke, die in der Ausschussrunde zuvor auch eine Unterbringung der Kinder in der sanierten Bad Lausicker Schwanenteich"-Kita als Option erwogen hatte, reagierte damit auf den Brief eines Vaters. Das wollte Sven Kupfer, dessen Kind im Steinbacher Hort betreut wird, dennoch nicht so stehen lassen: „Investieren müsste man auch ohne Förderung, selbst wenn es schwieriger würde."

Am 15. Dezember muss der Stadtrat über die rund 100 000 Euro Eigenmittel befinden. Immerhin sei die Summe „in dieser Größenordnung gar nicht im Haushalt" vorgesehen, so Eisenmann. Dennoch sehe er darin kaum ein Problem. Eher in der Abwicklung der Bauphase. Denn vor allem der Anbau eines Treppenhauses inklusive Arbeiten an Ringanker und Dach dürfte bei vollem Betrieb des Hauses kaum möglich sein. Das heißt: zeitweilige Auslagerung unumgänglich. Beate Riedel sah das als eine kleinere Hürde und meinte im Spaß: „Wir sind im Sommer auch bereit, in ein Zelt zu ziehen."

Die Einrichtung, Träger ist die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental, verfügt über 40 Plätze für Kinder von

 Krippen- bis zum Hortalter. Die Belegung ist in den kommenden Jahren gesichert - durch Kinder aus Steinbach und umliegenden Orten. Das Gebäude ist ein halbes Jahrhundert als und genügt heutigen Anforderungen nicht mehr. Aus Sicht der Stadt Bad Lausick gibt es dringenden Handlungsbedarf, was das Dachtragwerk betrifft. Die zu steile Treppe ins Obergeschoss muss verändert werden. Im Sportraum gibt es Nässeprobleme; ein Anbau ist kostengünstiger als eine Kellersanierung.

Ekkehard Schulreich

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