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Geithain 17. Handwerker-Ball im Bad Lausicker Kursaal ist gesichert
Region Geithain 17. Handwerker-Ball im Bad Lausicker Kursaal ist gesichert
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11:05 20.05.2015

Doch ein Gespräch zwischen Bad Lausicker Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU) und der Michels-Gruppe, die den Komplex betreibt, machte jetzt den Weg frei.

"Da gab es wahrscheinlich im Vorfeld Missverständnisse", vermutet der Bad Lausicker Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU). Die aber seien ausgeräumt. "Das Kurhaus ist ein öffentliches Gebäude und wird auch so genutzt." Dass der Saal und andere Veranstaltungsräume unter demselben Dach untergebracht seien mit dem seit einigen Jahren in großen Teilen als Reha-Bettenhaus genutzten Kurhotel, berge nicht wirklich Konfliktstoff, so Eisenmann: "Die Bereiche sind eindeutig voneinander getrennt. Und große Abendveranstaltungen haben ja nicht so eine Häufigkeit, dass da jedes Wochenende etwas los ist."

"Wir sind sehr froh darüber, dass es noch zu einer Einigung kam", sagt Ingo Schöne, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Landkreis Leipzig. Es sei der 17. Ball, zu dem man die Handwerker in diesem Jahr einladen wolle - und natürlich nach Bad Lausick, wo diese Veranstaltungen schon 13- oder 14-mal stattfand. "Wir suchen einen Saal, der von seinem Ambiente her dem Anspruch eines Balls gerecht wird", so Schöne. Schließlich kämen Jahr für Jahr 160 bis 180 Gäste. Und die wollten nicht nur zusammen speisen, sondern danach auch tanzen. "Im Bad Lausicker Kurhaus war es immer top, ganz abgesehen davon, dass es für unsere Gäste, die aus dem gesamten Landkreis kommen, günstig liegt."

Umso verwunderter war der Geschäftsführer, als eine Terminabstimmung zu Jahresbeginn Schwierigkeiten machte. Sollt es der Geräuschpegel sein, der sich nicht mit der Hausordnung der Reha-Einrichtung Haus Herrmannsbad vereinbaren lasse? Oder der Ausschank alkoholischer Getränke an die Ball-Gäste? "Um eins war bei uns bisher immer die Musik aus. Da haben wir immer schon Rücksicht genommen", sagt Ingo Schöne. "Im Grunde gibt es für den Kurssaal keine Einschränkungen. Nur Partys mit Tanzmusik bis früh um zwei passen nicht", sagt Klinikbetreiber Kurt-Josef Michels. Öffentliche Veranstaltungen werde es weiterhin geben, gar keine Frage. Auch Bürgermeister sieht nicht wirklich Konflikt-Potenzial: "Da gibt es überhaupt keinen Dissenz. Eine zweigleisige Nutzung des Hauses war von Anfang an so gedacht." Und sie lasse sich auch in der Zukunft miteinander vereinbaren.

In der Tat: Als 1995 der für 17,4 Millionen Mark errichtete Komplex am Rand des Kurparks und nahe der Sachsenklinik in Betrieb ging, war das bauliche Zusammenspiel von öffentlicher und privater Nutzung ein Novum. "Dieses Modell ist nur einmal im Freistaat umgesetzt worden", sagte Eisenmann zum zehnjährigen Jubiläum dieser Zusammenarbeit. Es gebe keine Veranlassung, das heute in Frage zu stellen.

Ingo Schöne freut sich derweil schon auf den Handwerker-Ball, der nun am 2. November stattfindet. "Für unsere Gäste wird dann sogar extra vor Ort gekocht", sagt er. Darauf habe man in den vergangenen Jahren immer Wert gelegt. Welche Köstlichkeiten das Buffett bereichern, das ist aber noch nicht bekannt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.03.2013

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