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2,6 Millionen Euro Umsatz

2,6 Millionen Euro Umsatz

Der Jahreswechsel bringt eine Zäsur für das Geithainer Unternehmen Hellwig. Ab Neujahr hat die Förder- und Transporttechnik GmbH zwei Geschäftsführer: Ronald Zill, der bis Ende 2015 noch ihr Chef bleibt, und der neue Geschäftsführer Sascha Blaue.

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Die Geithainer Firma Hellwig hat ab Neujahr zwei Geschäftsführer: Ronald Zill (li.) und seinen künftigen Nachfolger Sascha Blaue (r.).

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Der 35-Jährige soll ab 2016 die Geschicke des Unternehmens lenken. Diesen Nachfolger zu finden, sei ein schwieriger Weg gewesen, er habe fast vier Jahre suchen müssen, blickt der 64-jährige Zill zurück.

 

 

Auf das Inserat auf der Börse "Next Change" der IHK beispielsweise hätten sich zwar sehr zahlreiche Bewerber gemeldet - viele von ihnen ehemalige Ostdeutsche, die wieder zurück in die neuen Bundesländer wollten - doch sie hätten in der Regel sehr hohe Gehaltsvorstellungen. Im Oktober 2013 hat Ronald Zill seinen künftigen Nachfolger eingestellt. Ein Jahr lang will er ihn nun noch begleiten.

 

 

In den 14 Jahren, die Zill das Unternehmen schon leitet, seien gut eine Million Euro investiert worden. Die Gesellschafter hätten jeweils den gesamten Gewinn in der Firma belassen. "Jetzt ist die ganze Immobilie in einem ordentlichen Zustand", bilanziert er nicht ohne Stolz. Allein im zu Ende gehenden Jahr sind rund 200 000 Euro in das Unternehmen geflossen, davon allein circa 150 000 Euro in eine neue Lagerhalle für die Farbgebung. Sie bietet nun Platz, um Teile bis 12,5 Meter Länge zu spritzen. Das sei zuvor mit erhöhten Aufwendungen verbunden gewesen, erklärt Zill. Baubeginn war im August, seit Mitte Oktober ist der Neubau in Betrieb. Am Werk seien ausschließlich Firmen der Region gewesen, mit deren Arbeit er sehr zufrieden sei, erklärt Ronald Zill.

 

 

Er kann Silvester auf das "beste Geschäftsjahr seit 2001" mit einem Umsatz von 2,6 Millionen Euro zurückblicken. Sehr gut sei vor allem das erste Halbjahr gewesen. Die Förder- und Transporttechnik GmbH in Geithain stellt Anlagen her, die Unternehmen ordern, wenn diese investieren. Die Auftraggeber sind sehr breit gefächert, unter ihnen VW oder Siemens, über dritte geht auch viel ins Ausland. Durch die Exportbeschränkungen für Russland seien Folgeaufträge eines großen sächsischen Auftraggebers ausgeblieben. "Das mit den Sanktionen ist falsch. Wenn nicht wir das nach Russland exportieren, macht es jemand anderes aus Asien", sagt Zill. Solche Beziehungen später wieder aufzubauen, sei kompliziert.

 

 

26 Mitarbeiter hat die Geithainer Firma, in Spitzenzeiten kommen drei bis vier Leiharbeiter hinzu. Die Belegschaft habe sehr gut mitgezogen, sehr viele Überstunden gemacht. "Das schafft man nur gemeinsam", so der Geschäftsführer. Jetzt zum Jahresende ist es etwas ruhiger geworden, die Auftragsbücher für das erste Quartal füllen sich. Ronald Zill erwartet einen normalen Jahresauftakt.

 

 

Das Ende des Jahres 2015 wird für ihn den Ruhestand bringen. Darauf muss sich der 64-Jährige, der in Dobitschen im Altenburger Land wohnt, erst noch vorbereiten. Seine Gedankenwelt kreise derzeit in der Regel zu rund drei Viertel um die Firma. "Ich muss was tun, um das auszufüllen", schmunzelt er und freut sich auf jeden Fall schon jetzt auf mehr gemeinsame Zeit mit seiner Enkeltochter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.12.2014
Inge Engelhardt

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