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Geithain 20. Schützenfest in Frohburg mit Blasmusik aus Holice und Salutschüssen
Region Geithain 20. Schützenfest in Frohburg mit Blasmusik aus Holice und Salutschüssen
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15:52 20.06.2016
Nach der festlichen Eröffnung des 20. Schützenfestes in Frohburg auf dem Markt bewegt sich der Umzug Richtung Schützenplatz. Quelle: Gislinde Redepenning
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Frohburg

Der Wettergott meinte es am Sonnabend gut mit den Schützen in Frohburg, die ihr 20. Fest auf dem Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein eröffneten. Zahlreiche befreundete Vereine bildeten einen würdigen Rahmen. Es gab gleich doppelten Grund zum Feiern: Zwei Jahrzehnte Schützenfest und die 45 Jahre währende Freundschaft zwischen den Blasorchestern der Freiwilligen Feuerwehr Frohburg und dem tschechischen Holice. Im jährlichen Wechsel besuchen sie sich gegenseitig. Das gemeinsame Auftreten beim Schützenball ist ein herausragender Höhepunkt.

Das hob Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) in seiner Begrüßungsansprache hervor: „Mit dem Blasorchester Holice verbinden mich über die langen Jahre meiner Amtszeit innige Beziehungen. Deshalb möchte ich die Musiker ganz besonders herzlich willkommen heißen.“ Hans-Jürgen Martin, Vorsitzender der Schützen, leitete des Zeremoniell ein. Seine ersten Worte galten dem für diesen Tag noch amtierenden Schützenkönig, seiner Majestät Marco Müller, und seiner Frau Wibke.

Auf Martins Kommando gaben die Kanoniere lautstark Feuer. Der Donner begeisterte vor allem die jüngsten Gäste, die Bambini des BSV Einheit Frohburg, die jeden Knall mit Gejohle begleiteten. In den Reihen der würdevoll gekleideten Schützen, so manche Brust prunkvoll mit Abzeichen und Orden dekoriert, warteten die G-Junioren ungeduldig auf den Start des Umzugs. „Wir repräsentieren jedes Jahr unseren Verein, das ist Tradition“, erzählte Trainer Jan Klick, während eine Mutti vom Rande mahnte: „Ihr seid die lautesten.“ Das galt nach den Salutschüssen nicht mehr. Sie dürften auch den Letzten in weitem Umkreis geweckt haben, der auf ein Mittagsschläfchen gehofft hatte.

Zahlreiche befreundete Schützenvereine schickten Delegierte, darunter Vertreter aus Frauendorf, Ottenhain, Geithain, Pegau, Groitzsch, Zwenkau und Böhlen-Rötha. Auch der Heimatverein und der Ortsverein des DRK hatten sich positioniert und brachen nach musikalischen Grüßen des Blasorchesters Frohburg Richtung „Schützenhaus“ auf. Kulinarische Genüsse zu Blasmusik und die Fortsetzung des Wettkampfes um den Pokal des Stadtmeisters gingen dem großen Schützenball mit den Ehrungen der Besten voraus.

Uwe Koitka war gleich zweimal nicht zu schlagen. Er sicherte sich zum wiederholten Mal den Titel des Vereinsmeisters, wenn auch denkbar knapp. Nach sieben Disziplinen musste sich Horst Hirsch mit dem zweiten, Erhard Götze mit dem dritten Platz begnügen. Als Stadtmeister ließ er Gunter Guhl und Uwe Beßler hinter sich. Bei den Damen gewann Monika Steinbach vor Hanna Tränker und Nancy Hegewald.

Hans-Jürgen Martin wurde zum dritten Mal zum Schützenkönig gekrönt. „Wenn man das 20 Jahre lang macht, ist das nicht ungewöhnlich“, schmunzelte der neue Würdenträger, der mit zahlreichen Gästen einen ereignisreichen Tag verlebte. „Alles wurde bestens angenommen“, urteilte am späten Abend Schriftführer Gerd Schubinski. „Die Stimmung war einfach toll, Saal und Zelt waren voll“, freute er sich.

Von Gislinde Redepenning

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