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666 Jahre Frauendorf: Das Jubiläumsfest soll im Juni steigen

Frohburg 666 Jahre Frauendorf: Das Jubiläumsfest soll im Juni steigen

666 Jahre Frauendorf: Die Vorbereitungen für dieses Fest, das vom 17. bis 19. Juni gefeiert werden soll, schweißt die Dorfgemeinschaft aufs Neue zusammen. Der Verein Pro Frauendorf, der seit jeher für die großen Dorffeste – und für zahlreiche kleinere Aktivitäten im Jahreslauf – verantwortlich zeichnet, erfährt seit Wochen einen Zulauf.

Frauendorf als Scherenschnitt, li. die Kirche. Die Vorbereitungen für das Jubiläum „666 Jahre Frauendorf“ laufen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg/Frauendorf. 666 Jahre Frauendorf: Die Vorbereitungen für dieses Fest, das vom 17. bis 19. Juni gefeiert werden soll, schweißt die Dorfgemeinschaft aufs Neue zusammen. Der Verein Pro Frauendorf, der seit jeher für die großen Dorffeste – und für zahlreiche kleinere Aktivitäten im Jahreslauf – verantwortlich zeichnet, erfährt seit Wochen einen Zulauf. Vor zehn Jahren zum eingetragenen Verein geworden, konnte er sich bisher allenfalls auf anderthalb Dutzend Mitglieder stützen.

„In diesen zehn Jahren ist jeder von uns auch zehn Jahre älter geworden. Es war im Grunde fünf vor zwölf, als wir eine Einwohnerversammlung machten, um die Leute zu mobilisieren“, sagt Udo Kuhfs, der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Mit Erfolg, denn 30 Frauendorfer kamen, und sechs unterschrieben am Ende spontan ihren Aufnahmeantrag. Für Kuhfs und Co. erfreulich: „Über einen Besuchermangel zu unseren Festen konnten wir nie klagen. Aber all das vorzubereiten, das stemmen wir mit ein paar Mann nicht.“ Zudem gehe es darum, Jüngere ins Boot zu holen, die das Begonnene in den nächsten Jahren und Jahrzehnten fortsetzten.

Jetzt aber wird das obligatorische Frauendorfer Vereinsfest eine Nummer größer werden als sonst, wenngleich natürlich nicht so üppig wie die 650-Jahr-Feier, zu der es unter anderem einen großen Festumzug gab, der die Geschichte des Dorfes darstellte. Das Festprogramm stehe im groben, sagt Vereinschef Steffen Benndorf. Ein Höhepunkt: der Tanz mit den „Prinzenbergern“, einer Kapelle, die mehrfach schon zu den Frauendorfer Festen aufspielte. Für diese Party am Abend des 18. Juni beginnt bereits jetzt der Kartenvorverkauf. Am Abend zuvor hat die Band „Ray Allen“ ein Heimspiel. Am Festsamstag gibt es neben einem Fußballturnier mit Teams aus der Region und einem Entenrennen auf der Eula einen Kinder- und Familiennachmittag.

Am Sonntag folgt auf die Ermittlung des Bürgerschützenkönigs ein Auftritt der ultimativen, von mehreren Generationen getragenen Frauendorfer Showbühne.

Für den eigenen Geburtstag Mitte April beschränkt sich der Verein Pro Frauendorf auf eine kleine Feier, zu der unter anderem die Frauendorfer Schützen und Vertreter der Stadt Frohburg eingeladen werden. Über Jahre fungierte Pro Frauendorf als Dach, unter dem Schützen, Feuerwehr, Kleingärtner und Geflügelzüchter die Dorffeste und auch die 650-Jahr-Feier organisierten. Eine eingetragene Struktur entstand erst, als mehrere der vier sich auflösten oder ihre Aktivitäten einstellten. Seither ist der Verein eingetragen und Klammer geselliger dörflicher Aktivitäten von Neujahrsfeuer über Osterfeuer mit Eierverstecken bis zum Oktoberfest.

Neu hinzu kam nach der Freigabe der Eulabrücke vor zwei Jahren ein Brückenfest im November. Und die Neuen, Jüngeren im Verein würden gern ein Fest für die Kinder gestalten, sagt Benndorf. Ab 2017 könnte das den Frauendorfer Veranstaltungsplan zusätzlich bereichern.

Eine kleine Bereicherung soll auch das Ortsbild erfahren: Das für den großen Umzug vor 16 Jahren angefertigte Modell der Frauendorfer Kirche, das seither werbend in Bruchheim am Straßenrand platziert war, wurde heimgeholt. „Wir bringen es jetzt wieder auf Vordermann“, sagt Benndorf. Im Juni werde es dann am Gemeindezentrum aufgestellt, dort wo sich bereits jener Porphyrblock befindet, der an die 650-Jahr-Feier erinnert.

Von Ekkehard Schulreich

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