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Geithain AZV Wyhratal investiert 2012 kräftig
Region Geithain AZV Wyhratal investiert 2012 kräftig
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12:41 29.12.2011
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. Dazu kommt noch eine Menge kleinerer Vorhaben. Das beschloss die Verbandsversammlung in ihrer kürzlichen Sitzung. Absolute Schwerpunkte sind dabei der Ortssammelkanal in Narsdorf und der Verbandssammler von Gnandstein nach Kohren-Sahlis.

Allein 500 000 Euro sind für den Ortssammelkanal im Zentrum von Narsdorf veranschlagt. Ursprünglich war vorgesehen, das in mehreren Jahresscheiben zu bewältigen. Doch die Sächsische Aufbaubank soll für das Vorhaben ein Darlehen von 286 000 Euro gewähren. „Da die Finanzierung bei der Bank über  mehrere Jahre sehr kompliziert ist, haben wir die einzelnen Schritte zusammengefasst und andere Planungen neu geordnet", begründet Geschäftsführerin Jana Erler den Schritt. Ist dieser Brocken bewältigt, wären dann alle Narsdorfer Grundstücke an die Kläranlage des Ortes angeschlossen. Zudem sollen im kommenden Jahr in der Gemeinde das Grundstück an der B 175, auf dem ein Regenrückhaltebecken errichtet wurde, erworben und ein Regenwasserkanal auf einem von der Gemeinde neu zu bauenden Nebenweg der Kohrener Straße verlegt werden.

200 000 Euro sind vorgesehen, um den Verbandssammler von Gnandstein nach Kohren-Sahlis zu bauen.  Da die Kläranlage in Gnandstein inzwischen überlastet ist und die vorgegebenen Reinigungswerte kaum noch zu erreichen sind, ist es unbedingt nötig, die Kläranlage außer Betrieb zu nehmen und die Überleitung von Abwasser aus Gnandstein zur zentralen Kläranlage Benndorf zu sichern. Dies ist im Abwasserbeseitigungskonzept des AZV Wyhratal auch so fixiert.

Zu Ende geführt werden soll überdies der Bau des Ortssammelkanals in Pflug, womit die dort in diesem Jahr begonnene Erschließung der Ortslage dann abgeschlossen ist. Gleiches gilt für die neuen Abwasserleitungen in der Rodaer Mittelgasse.

30 000 Euro sind an Planungskosten eingetaktet, um die in den nächsten Jahren ins Auge gefassten Baumaßnahmen in Angriff nehmen zu können.

Zudem sind einige Maßnahmen aus dem Jahr 2011 noch in Arbeit. Unter anderem wird die gemeinsam mit den Kommunale Wasserwerke Grimma-Geithain GmbH begonnene Baumaßnahme im Bereich Burgstraße/Neue Sorge Gnandstein in letzterer Straße erst  im Frühjahr abgeschlossen, da im Winter kein Trinkwasserprovisorium betrieben und auch der Asphalt nicht eingebaut werden kann. Auch die Arbeiten am Ortssammelkanal in Röthgen können aus Kapazitätsgründen erst 2012 realisiert werden.

Insgesamt aber schätzt Peter Hiensch, der Technische Leiter des AZV, die Situation als durchaus gut ein. Bis 2015 soll und kann all das realisiert werden, was im Abwasserbeseitigungsgesetz des Verbandes fixiert ist. „Ein Großteil der Ortslagen ist zentral angeschlossen, in anderen sind wir dran, die Lücken zu schließen. Lediglich die Situation in Meusdorf ist noch offen. Fest steht auch, dass in Roda das Abwasser dezentral  entsorgt werden muss", beschreibt er die Situation.

Beschlossen hat die Verbandsversammlung zudem, die Organisationsform des AZV Wyhratal zu ändern. Ab 1. Januar wird er Eigenbetrieb. Hintergrund ist vor allem die Umstellung auf die doppelte Buchführung Doppik. „Von der Kundenbetreuung her ändert sich dadurch für die Bürger allerdings nichts", so Erler. Die Verbandsgemeinden versprechen sich von diesem Schritt, in ihren Umlagen entlastet zu werden.

Thomas Lang

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