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Abgerutschte Mauer um St. Nikolai in Geithain wird gefördert – Ende in Sicht

Historisches Bauwerk Abgerutschte Mauer um St. Nikolai in Geithain wird gefördert – Ende in Sicht

Mit einem Mauerbau der besonderen Art ist das Kirchspiel Geithainer Land seit Monaten befasst: Nachdem ein Teil jenes stadtbildprägenden Bauwerks, das den Kirchberg mit St. Nikolai einfasst, in Teilen abgerutscht war, macht die Sanierung deutlich sichtbare Fortschritte.

Planer Matthias Ritter-Müller, Roald Puscholt vom Unternehmen Spesa Spezialbau, Joachim Schmidt von der Firma Stuck-Schmidt, Pfarrer Markus Helbig Pfarrer und die Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf schauen in die Baupläne (von links).

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Mit einem Mauerbau der besonderen Art ist das Kirchspiel Geithainer Land seit Monaten befasst: Nachdem ein Teil jenes stadtbildprägenden Bauwerks, das den Kirchberg mit St. Nikolai einfasst, in Teilen abgerutscht war, macht die Sanierung deutlich sichtbare Fortschritte. Dabei ist es eine Riesensumme, die die Kirchgemeinde investieren muss: Die fünf Bauabschnitte werden insgesamt mit rund einer halben Million Euro zu Buche schlagen. Da sorgte die Nachricht aus dem Hause Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, für Freude, die finanzielle Unterstützung in Aussicht stellte.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf hatte sich für diese Förderung eingesetzt. Knapp 130 000 Euro stehen aus einem Denkmalschutz-Sonderprogramm für das Geithainer Vorhaben zur Verfügung. Über den bereits erzielten Sanierungsfortschritt informierte sich Landgraf am Mittwoch vor Ort. Zugleich wurden die Bauverträge für die beiden noch offenen Abschnitte unterzeichnet. Landgraf: „Es ist mir wichtig, dass die Sanierung jetzt zum Ende gebracht werden kann.“

Das habe man auch noch 2017 vor, sagt Pfarrer Markus Helbig: „Wir sind erleichtert, dass dank dieser Zuwendung die Finanzierung der beiden letzten Bauabschnitte gesichert ist.“ 2013 waren Teile der aus Bruchsteinen gefügten historische Mauer eingestürzt. Dank Landesmitteln, Geld der Landeskirche, der Leader-Förderung im Land des Roten Porphyrs und Spenden ist das Kirchspiel Geithainer Land in der Lage, die Sisyphos-Arbeit zu stemmen.

Von Ekkehard Schulreich

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