Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Geithain Aktion "825 Bilder für Geithain" - Abgabe bis 31. Mai im Rathaus
Region Geithain Aktion "825 Bilder für Geithain" - Abgabe bis 31. Mai im Rathaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 02.05.2011
Anzeige

. Viele machen schon mit, doch jedes weitere Werk ist willkommen. Das Geithainer Heimatmuseum lädt am Sonnabend alle zu einem großen MaleLE-Nachmittag ein.

„Wenn schönes Wetter ist, können wir auf der Museumsterrasse malen", kündigt Carmen Schmidt vom Team des Heimatmuseums an. Alle, die ebenfalls (oder noch) ein Bild malen oder gestalten möchten, sind am 7. Mai von 14.30 Uhr bis 18 Uhr im Heimatmuseum in der Chemnitzer Straße willkommen.

Die Gemeinschaft der Maler ist so vielfältig, wie man es sich nur vorstellen kann. „Wir wollen mit Pastellkreide malen. Das macht den Kindern viel Spaß und es kommt immer etwas Schönes raus", erzählte Carolin Landgraf, Erzieherin der Tagesgruppe der Volkssolidarität. „Wir wollen eine Applikation vom Pulverturm und einen Blütenkorb machen", erläuterte Ines Westphal, Koordinatorin der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW). Mit Stoff, Spitze und Filz sind die Frauen der „Nähstube", einer zusätzlichen Arbeitsgelegenheit, schon am Werk.

Mit braunem Finliner und braunen Farbstiften hat Michael Lutter das Viadukt bei Zirl in Österreich, die Geithainer St. Nikolaikirche sowie einen Blick zum Rochlitzer Berg dargestellt.

Auch im Geithainer Kinder- und Jugendhaus entstanden Bilder. „Wir werden zu einer Veranstaltung anbieten, dass Bilder gemalt werden können", kündigte Birgit Thane vom gleichnamigen Geithainer Pflegedienst an. Alle Mädchen und Jungen der Geithainer Schulen malen Bilder, ebenso die Narsdorfer Grundschüler. Der evangelische Naturlindergarten Rathendorf macht wie berichtet mit, ebenso unter anderem der Evangelische Kindergarten Niedergräfenhain. Fertige Bilder von Hortkindern der Fremdsprachenkindereinrichtung „Little Stars" gingen als erste im Rathaus ein. Emily, Ina, Hanna, Selina, Sarah und Christine haben den Spielplatz, ihren Hort und die Paul-Guenther-Schule gemalt.

Der DRK-Ortsverein Geithain hat den Mädchen und Jungen vom Jugend-Rot-Kreuz MaleLE-Tüten geschenkt. „Der Ortsverein will sich einbringen in die Aktion, weil das eine gute Sache ist, die anderen hilft", so Michael Meisel, der Vorsitzende des Ortsvereins. 13 Mädchen und Jungen zwischen sieben und elf Jahren treffen sich jeden Montagnachmittag beim DRK. „Die Kinder fanden es toll, dass nicht vorgegeben war, was sie malen sollen", erzählte Rettungsassistentin Jana Wunderlich, die die Gruppe leitet. Sie hat MaleLE-Blätter sogar zu einem Bekannten nach Dortmund geschickt, weil er als Hobby sehr gut malt. Auch an der Ostsee entstand schon ein Bild für die Geithainer Aktion. Weitere werden noch benötigt.

Alle Bilder zur Aktion „825 Jahre Geithain – 825 Bilder für Geithain" müssen bis 31. Mai im Geithainer Rathaus abgegeben sein. Auf die Rückseite jedes Bildes ist jeweils ein Übergabezettel zu kleben. Dieser befindet sich neben drei weißen Blättern für die Aktion in jeder MaleLE-Tüte und kann auch kopiert werden. Die Tüten sind zum Preis von drei Euro beim Vorbereitungsverein des Stadtjubiläums im Bürgerbüro des Geithainer Rathauses erhältlich. Ein Euro pro Tüte fließt an den Verein für das Jubiläumsfest. @ www.malele.de

 

Inge Engelhardt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Syhra/Ossa. Jean-Lou Cueff aus Frankreich weilt noch bis morgen zu einem Besuch in der Region. Sein Vater Francois Cueff arbeitete im Zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener in Theusdorf, war in Kolka untergebracht.

29.04.2011

Wunschlos glücklich ist Ulrich Wiesehügel keineswegs. Doch zufrieden mit dem, was ihm bisher gelang. Er hat sich eingerichtet in der Landwirtschaft, beziehungsweise in dem Betrieb seines Vaters und diesen zu einem „runden“ landwirtschaftlichen Familienunternehmen aufgebaut, das seine Söhne Daniel und Tony mal übernehmen sollen.

27.04.2011

Rund 1500 Besucher statteten dem Museum auf Burg Gnanstein an den Ostertagen einen Besuch ab. Gefragt waren vor allem Führungen, die mit der Lebensart der Familie von Einsiedel in den Jahrhunderten bekannt machten und die durch Bereiche der Burg führten, die dem Individualbesucher bei seinem Rundgang nicht zugänglich sind.

25.04.2011
Anzeige