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Geithain Andrang zum Tag der offenen Tür an der Geithainer Paul-Guenther-Schule
Region Geithain Andrang zum Tag der offenen Tür an der Geithainer Paul-Guenther-Schule
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17:42 06.03.2011
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. Viele Eltern meldeten ihre Kinder auch gleich für die künftigen 5. Klassen an. Diese Fünftklässler werden keine Gemeinschaftsschüler mehr sein – von den Erfahrungen des Schulversuches sollen sie jedoch möglichst ohne Abstriche profitieren. Wo keine Buslinie nach Geithain existiert, müssen sich nun allerdings die Eltern um den Transport zur Schule kümmern.

„Hier ist noch mehr Andrang, als in anderen Jahren", machte Gerd Orgis, der Vorsitzende des Fördervereins aus. Besucher aus der ganzen Region seien dabei, Gäste mit Großeltern und Freunden – „regelrechte Familienausflüge". Gemeinsam mit Mitstreitern begrüßte er alle Neuankömmlinge, gab ihnen einen Schulplan. „Entsprechend des guten Umfeldes hier, denke ich, dass wir wieder einen hohen Zuspruch haben werden", erklärte der Frankenhainer.

Dafür sprach der gut besetzte Speisesaal, als Schulleiter Gunter Neuhaus zu ersten Informationsrunde des Tages lud. „Im Schuljahr 2011/12 wird es keine neuen Gemeinschaftsschüler mehr geben. Der Name ist weg, an den Inhalten wollen wir festhalten", konstatierte er. Dazu zählt der Ergänzungsunterricht ab Klasse 5, das Angebot einer zweiten Fremdsprache ab Klasse 6 und die durchlässige Differenzierung nach dem Leistungsniveau in A- und B-Lehrgänge ab Klasse 7. „Wir versuchen, die Schüler so vorzubereiten, dass sie nach jedem Schuljahr auf ein Gymnasium wechseln können", so Neuhaus.

„Hier stimmt das Angebot mit den Erwartungen der Eltern überein und die Schule geht auf die Erwartungen der Eltern ein", hob der Geithainer Mike Beckmann hervor. Als Elternsprecher der 5a und Elternratsmitglied stand er Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Zu den Gästen zählte am Sonnabend auch der Bad Lausicker Peter Georgi mit seiner Frau – zum einen nahm er den Termin als CDU-Kreisrat wahr, zum anderen als Opa, denn zwei seiner Enkelkinder besuchen die 5. beziehungsweise 6. Klasse der Gemeinschaftsschule. „Hier ist augenscheinlich, dass die Lehrer auf die Besucher zugehen, in den Räumen ist sichtbar, was bisher geleistet wurde", sagte er.

Im Schulhaus herrschte reges Treiben, Grund-, Mittel- und Gemeinschaftsschule stellten sich vor. Bis auf den letzten Platz besetzt war stets die Turnhalle, wenn Grundschulchor sowie die Ganztagsangebote Gerätturnen und Musical Proben ihres Könnens gaben. Viele Besucher stärkten sich bei der Schülerfirma pauli@work. „Vor allem Roster sind gefragt", erzählte Schülerin Ina Friedemann. Frische Waffeln waren der Renner im Schulclub „Underground", so Mitarbeiterin Mandy Schalinske.

„Die große Resonanz zum Tag der offenen Tür freut mich und ich hoffe, dass sich das in vielen Anmeldungen widerspiegelt", erklärte Geithains Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU). Das scheint sich abzuzeichnen, denn bereits am Sonnabend gaben viele Eltern die Anmeldungen für ihre Kinder bei Schulsekretärin Annelies Juhlemann ab – so auch Familie Hausmann aus Stollsdorf für ihre Tochter Lena. „Gute Mundpropaganda und das Gemeinschaftsschulkonzept, was ihnhaltlich fortgesetzt werden soll, haben uns überzeugt", erklärte Lenas Vater Uwe Hausmann.

Simon Bornschier und sein kleiner Bruder Valentin, der jetzt die vierte Klasse der Bad Lausicker Grundschule besucht, schauten sich erst einmal um. Valentin fand das Lehrschwimmbecken gut. „Hier gibt es so viele Klasenzimmer und der Werkraum gefällt mir", erzählte Ben aus Hopfgarten. Der Sechsjährige besucht allerdings erst die erste Klasse der Frankenhainer Grundschule, sein kleiner Bruder Chris ist erst fünf. Doch für ihren Vater Thomas Weber steht schon fest, dass seine beiden Söhne ab Klasse fünf in Geithain lernen sollen. „Ich bin selbst hier zur Schule geganagen", erzählte der Hopfgartener.

Weitere Informationen und einen Kommentar zum Thema am Montag in der Borna-Geithainer Zeitung.

Inge Engelhardt

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