Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Geithain Andreas Große mit 98,6 Prozent wieder als Bürgermeister in Narsdorf gewählt
Region Geithain Andreas Große mit 98,6 Prozent wieder als Bürgermeister in Narsdorf gewählt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 28.02.2016
Amtsinhaber Andreas Große (parteilos) holt 98,6 Prozent der Stimmen. Es gab keinen Gegenkandidaten auf dem Wahlzettel. Quelle: Jens Paul Taubert
Anzeige
Narsdorf

Die Bürgermeisterwahl in Narsdorf war eine klare Angelegenheit: Als einziger Bewerber hatte Amtsinhaber Andreas Große seinen Hut in den Ring geworfen. Gegen 19.30 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis fest: 98,6 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme für den Rathendorfer ab, der somit weitere sieben Jahre ehrenamtlich die Geschicke der Kommune leitet. Weitere vier Namen tauchten auf den Wahlzetteln auf, die aber über 0,4 beziehungsweise 0,2 Prozent nicht hinauskamen.

„So sehr ich mich über die klare Bestätigung freue, so betrüblich ist die niedrige Wahlbeteiligung“, konstatierte der Rathendorfer in einer ersten Reaktion. Nur 36,7 Prozent, in Summe 507 der 1380 Wahlberechtigten, hatten ihre Stimme abgegeben. „Das liegt sicherlich auch darin begründet, dass es mit mir nur einen Kandidaten gab und auch keine Wahlen parallel stattfanden.“ Über die hohe Zustimmung freue er sich dennoch, so der Parteilose, der zum Beispiel in seinem Heimatort alle 136 gültigen Stimmen erhielt.

Der 47-Jährige steht der Gemeinde seit 2009 vor. Damals noch für die Wählervereinigung Rathendorf antretend, ging er am Sonntag als Einzelbewerber ins Rennen. Dass die Kommune außer der Reihe wählt, hängt mit Ex- Bürgermeisterin Romy Bauer zusammen. Diese war 2008 in Geithain zum Stadtoberhaupt gewählt worden, was die Entscheidung über den Chefsessel in Narsdorf nach sich zog.

Große leitet die Rechtsabteilung einer Wohnungsgesellschaft in Altenburg. Dass er nun der wohl letzte Bürgermeister von Narsdorf ist, dieser Gedanke schwang am Wahlabend ebenfalls mit. „Die Landespolitik lässt uns kleinen Gemeinden schließlich kaum noch Luft zum Atmen.“

Von Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Besetzung der offenen Stelle an der Spitze der Pegauer Kämmerei geht in eine neue Runde. Erneut stehen Gespräche mit mehreren Bewerbern für die Kämmerei-Stelle an. Am Dienstag, 1. März, sollen sich drei von nun fünf Kandidaten den Fragen des Auswahlgremiums der Kommune und eines Landratsmitarbeiters stellen.

28.02.2016
Wurzen Kuscheltier-Spende für Diakonie - Tröste-Teddys für Kinder in Not

Notfallseelsorger Tommy Schmidt spendet 22 Teddys für die Notfallseelsorge der Diakonie Leipziger Land. Für 27 Notfallseelsorger sind 22 Teddys nicht viel. Bei der Diakonie hofft man auf weitere Spenden von Privatpersonen oder Firmen.

27.02.2016

Der Fehler bei der Finanzierung der Kultur im ländlichen Raum in Sachsen liegt im System. Das hat Landrat Henry Graichen (CDU) bei einer Diskussionsrunde unter dem Motto „Sachsens Kultur – Räume, Möglichkeiten, Perspektiven“ klargemacht. Zu der Veranstaltung hatte die Linken-Landtagsfraktion ins Bornaer Stadtkulturhaus eingeladen.

26.02.2016
Anzeige