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Andreas Große mit 98,6 Prozent wieder als Bürgermeister in Narsdorf gewählt

Geringe Wahlbeteiligung Andreas Große mit 98,6 Prozent wieder als Bürgermeister in Narsdorf gewählt

Der parteilose Jurist Andreas Große bleibt für weitere sieben Jahre Bürgermeister in Narsdorf. 98,6 Prozent der Wähler gaben dem 47-Jährigen bei der Wahl am Sonntag ihre Stimme.

Die Wahlbeteiligung in Narsdorf liegt bei 36,7 Prozent.

Quelle: dpa-Zentralbild

Narsdorf. Die Bürgermeisterwahl in Narsdorf war eine klare Angelegenheit: Als einziger Bewerber hatte Amtsinhaber Andreas Große seinen Hut in den Ring geworfen. Gegen 19.30 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis fest: 98,6 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme für den Rathendorfer ab, der somit weitere sieben Jahre ehrenamtlich die Geschicke der Kommune leitet. Weitere vier Namen tauchten auf den Wahlzetteln auf, die aber über 0,4 beziehungsweise 0,2 Prozent nicht hinauskamen.

„So sehr ich mich über die klare Bestätigung freue, so betrüblich ist die niedrige Wahlbeteiligung“, konstatierte der Rathendorfer in einer ersten Reaktion. Nur 36,7 Prozent, in Summe 507 der 1380 Wahlberechtigten, hatten ihre Stimme abgegeben. „Das liegt sicherlich auch darin begründet, dass es mit mir nur einen Kandidaten gab und auch keine Wahlen parallel stattfanden.“ Über die hohe Zustimmung freue er sich dennoch, so der Parteilose, der zum Beispiel in seinem Heimatort alle 136 gültigen Stimmen erhielt.

Der 47-Jährige steht der Gemeinde seit 2009 vor. Damals noch für die Wählervereinigung Rathendorf antretend, ging er am Sonntag als Einzelbewerber ins Rennen. Dass die Kommune außer der Reihe wählt, hängt mit Ex- Bürgermeisterin Romy Bauer zusammen. Diese war 2008 in Geithain zum Stadtoberhaupt gewählt worden, was die Entscheidung über den Chefsessel in Narsdorf nach sich zog.

Große leitet die Rechtsabteilung einer Wohnungsgesellschaft in Altenburg. Dass er nun der wohl letzte Bürgermeister von Narsdorf ist, dieser Gedanke schwang am Wahlabend ebenfalls mit. „Die Landespolitik lässt uns kleinen Gemeinden schließlich kaum noch Luft zum Atmen.“

Von Simone Prenzel

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