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Anonyme Anzeige gegen Romy Bauer

Anonyme Anzeige gegen Romy Bauer

Geithain. Die Stadtchefin von Geithain ist empört: Beim sächsischen Innenministerium ist eine Anzeige gegen sie eingegangen wegen „Veruntreuung, Amtsmissbrauch und Manipulierung von Stadtratsbeschlüssen".

. Der Absender bleibt anonym. Er solle den Mut aufbringen zum direkten Gespräch, fordert Romy Bauer (CDU).

„Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage und sind deshalb keines Wortes weiter wert", erklärte die Stadtchefin am Mittwoch. Der anonyme Absender des Schreibens an das Dresdener Ministerium will ausgemacht haben, die Bürgermeisterin würde die privaten Schulen in Geithain bevorzugen und in diesem Zusammenhang Stadtratsbeschlüsse manipulieren. Von einem Verdacht, sie habe eine Kindereinrichtung „verscherbelt" ist die Rede. Wenn auch nicht seinen Namen, so hat der Absender doch sein Ziel klar zu erkennen gegeben: Die Aktion richtet sich gegen Romy Bauer persönlich. Seinen Wunsch, „dass dem Treiben dieser Person Einhalt geboten wird", formuliert jemand, der dabei selber lieber in der Deckung bleibt.

Die Stadtchefin sieht sich selber als offen für Kritik. „Mangelnde konstruktive Kritik ist unterlassene Hilfeleistung" formuliert sie. Empörend findet die Bürgermeisterin aber die Vorgehensweise des anonymen Briefeschreibers. Bauer: „Das ist kein respektvoller Umgang miteinander." Wer sich veranlasst sehe, solche Vorwürfe zu formulieren, solle auch den Mut zum direkten Gespräch haben, fordert sie und erwartet, dass der Absender Kontakt zum Rathaus aufnimmt. „Ich bin zum Dialog bereit", bekräftigte die Bürgermeisterin gestern.

Eine Stellungnahme hat sie natürlich geschrieben. „Das Innenministerium muss jedem Hinweis nachgehen – unabhängig davon, ob er anonym oder mit Absender eingeht", erklärte auf LVZ-Nachfrage Lothar Hofner, stellvertretender Pressesprecher des Dresdener Ministeriums. Das liege auch im Interesse des Betroffenen, der so die Möglichkeit erhalte, sich zu äußern und den Sachverhalt aufzuklären. Schließlich wisse man nicht, welche Kreise solche Schreiben jeweils ziehen würden, so Hofner.

Inge Engelhardt

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