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Arbeitstreffen in Kahnsdorf für eine von Eisen saubere Pleiße

Bergbaufolgen Arbeitstreffen in Kahnsdorf für eine von Eisen saubere Pleiße

Die Be­mühungen um die Reinigung der Pleiße von Eisen, welches den Fluss rotbraun färbt, gehen in die nächste Runde. Im kommenden halben Jahr sollen zahlreiche Lösungsansätze zunächst auf ihre Wirksamkeit geprüft werden. Darauf verständigten sich die Teilnehmer eines Arbeitstreffens in Kahnsdorf.

Braunes Wasser in der Pleiße in Höhe vom Wehr in Markkleeberg. Der Weg, wie das Eisen aus dem Fluss geholt werden kann, wird weiter gesucht.

Quelle: André Kempner

Neukieritzsch/Kahnsdorf. Die Be­mühungen um die Reinigung der Pleiße von Eisen, welches den Fluss rotbraun färbt, gehen in die nächste Runde. Im kommenden halben Jahr sollen zahlreiche Lösungsansätze zunächst auf ihre Wirksamkeit geprüft werden. Darauf verständigten sich der Sanierungsträger LMBV, Anlieger, Bürgerinitiative und Vertreter von Kommunen sowie Behörden bei einem Arbeitsgespräch am Donnerstagnachmittag in Kahnsdorf.

Aus der zwischen den Teilnehmern abgestimmten Erklärung geht noch einmal hervor, dass die Durchleitung der Pleiße durch den Kahnsdorfer See keine Vorzugsvariante mehr ist. Wörtlich sagt Uwe Steinhuber, Sprecher der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV): „Nachdem der Planungsauftrag zur Einbindung der Pleiße in den Kahnsdorfer See zunächst beendet wurde, war das Ziel der Veranstaltung die fachliche Erörterung und das Fortschreiben alternativer Lösungsansätze.“ Mitarbeiter der LMBV stellten die im Laufe der vergangenen Monate zusammengetragenen unterschiedlichen Lö­sungsansätze vor und erläuterten, wie diese jetzt auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung der Gewässerqualität untersucht werden sollen. Das Unternehmen wird ein Berechnungsmodell erstellen, mit dem beurteilt werden kann, welche Reduzierung des Eisengehaltes mit den Maßnahmen erreicht werden kann. Einig waren sich die Teilnehmer auch darüber, dass die LMBV die „transparente Informationspolitik“ fortsetzt. Die verfolgt der Bergbausanierer im Zusammenhang mit der Pleißereinigung seit einer öffentliche Informationsveranstaltung im April dieses Jahres.

Die Bewertung der einzelnen Maßnahmen wird voraussichtlich ein knappes halbes Jahr dauern, danach wollen sich die Beteiligten zum nächsten Arbeitsgespräch zusammenfinden.

Von André Neumann

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