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Auf Wanderwegen noch vieles im Argen

Auf Wanderwegen noch vieles im Argen

Ein Blick nach draußen auf das Bunt der Blätter verdeutlicht: Der Herbst ist in vollem Gange. In zweieinhalb Monate ist das Jahr 2013 Geschichte. Für den Tourismus in der Region war es ein trotz allen Bemühens ein schwieriges, zeichne sich jetzt schon ab, schätzt Regina Heinze, Geschäftsstellenleiterin des Fremdenverkehrsverbandes "Kohrener Land", ein.

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Regina Heinze

Quelle: Taubert

Gnandstein. Die Rückschau auf die Ausflugssaison veranlassr nicht gerade zu Jubelstürmen. "Viele unserer Angebote sind nun einmal saisonal ausgelegt. Wenn dann das Wetter nicht hinhaut und zudem enorme Hochwasserschäden dazu kommen, schlägt das schon ins Kontor. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen uns 2013 einige sonnige und durch keine Naturereignisse beeinträchtigte Wochenenden. Schon jetzt lässt sich deshalb absehen, dass wir die Besucherzahlen gegenüber 2012 nicht steigern können", so Heinze

Das Hochwasser zog auch viele Rad- und Wanderwege arg in Mitleidenschaft. Zwar wurden inzwischen in Zusammenarbeit mit den Kommunen die Schäden erfasst und Mittel zur Instandsetzung beauftragt, doch jedem sei klar, dass diese Dinge den Verband mindestens noch 2014, wenn nicht länger, beschäftigen werden. "Einer der Schwerpunkte ist dabei der Wanderweg von Gnandstein zum Schloss Wolftitz, den es besonders im Gebiet Frohburg schwer getroffen hat. Ein zweiter ist unserer Hauptwanderweg auf dem Alten Bahndamm zwischen Kohren-Sahlis und Streitwald. Hier wurde schon im August durch den Landpflegeverband Grimma in Zusammenarbeit mit der Stadt Kohren-Sahlis schnell reagiert, so dass er wenigstens wieder genutzt werden kann. Doch um grundhafte Verbesserungen zu erzielen, wird noch Zeit vergehen. Wir freuen uns, dass noch in diesem Monat Bäume entfernt werden, die die Verkehrssicherheit von Wanderern und Radtouristen gefährden könnten. Dank der Hilfe der Kohrener Landpflege und des Waldbesitzers Georg-Ludwig von Breitenbuch wurde bereits im Juli schnell und unbürokratisch der besonders stark geschädigte Wanderweg zwischen Kohren und dem Lindenvorwerk zumindest wieder begehbar gemacht."

Ein Sorgenkind bleibe der überregionale Korola-Radwanderweg.Dort gehe an verschiedenen Abschnitten im Moment für Radfahrer gar nichts mehr. Vor allem in der Nachbarschaft habe das Hochwasser hier sehr gewütet.Im Moment sei man dabei, als Lokale Aktionsgruppe "Land des Roten Porphyr" die neue Förderperiode 2014 bis 2020 vorzubereiten und das Programm der Integrierten ländlichen Entwicklung fortzuschreiben. Neugestaltet wurde gerade die Gästeführer-Broschüre für die nächsten Jahre. Sie soll Anfang November erscheinen. Neue Tafeln für den "Erlebnispfad Wasser" sind fertiggestellt und werden an den einzelnen Standorten in den nächsten Wochen angebracht. Auch die Übersichtstafeln zum Radwandern und Wandern sind bis auf vier Standorte erneuert. "Und wir sind noch bei einigen Messen und Präsentationen vertreten. So waren wir am Wochenende beim traditionellen Fischerfest in Wermsdorf, sind Anfang November bei der Produktschau im Pep Grimma und vom 20. bis 24. November auf der erwähnten Tourismus- und Caravanmesse in Leipzig", so Heinze. Abgeschlossen werden soll zudem in Zusammenarbeit mit dem Team des Schlossmuseums und der Stadtverwaltung Frohburg ein Projekt zur Völkerschlacht, wo mit zwei Ereignistafeln in Frohburg und Flößberg auf die Geschehnisse in der Region aufmerksam gemacht werde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.10.2013

Lang, Thomas

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