Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Geithain Auszug der Ulanen im Geithainer Heimatmuseum: Diorama übergeben
Region Geithain Auszug der Ulanen im Geithainer Heimatmuseum: Diorama übergeben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:17 20.09.2016
Zwei der Macher, (v.l.) Martin Rahn und Falk Mäder, übergeben das Diorama im Geithainer Heimatmuseum. Quelle: Jens Paul Taubert
Geithain

In der Kreativwerkstatt der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Geithain entstand ein Diorama vom Auszug der Ulanen aus der Stadt Ende des 19. Jahrhunderts. Am Dienstag ist es an das Heimatmuseum Geithain übergeben worden, dort bereichert es nun die Dauerausstellung. Es soll im Obergeschoss Platz in jenem Raum finden, der die Geschichte der Geithainer Ulanen erzählt. Als die am 1. April 1897 die Stadt gen Leipzig verließen, war das ein Ereignis. Festgehalten ist der Auszug der berittenen Soldaten durch das Stadttor auf einer historischen Ansichtskarte. Diese Szene stellt das Diorama nach.

Das Diorama mit dem Geithainer Stadttor. Quelle: Jens Paul Taubert

1867 entstanden in Sachsen zwei Ulanenregimenter. Das erste wurde in Oschatz gebildet, das zweite in Rochlitz. Sein Name war 2. königlich-sächsisches Ulanen Regiment Nr. 18 Geithain/Rochlitz. In Rochlitz selbst waren der Regimentsstab stationiert sowie die 1., 2., und 5. Eskadron. Die 3. und 4. Eskadron jedoch waren in Geithain untergebracht. Sowohl für Geithain als auch für Rochlitz bedeutete die Verlegung der Ulanen nach Leipzig schweren wirtschaftlichen Abbruch. Und gebrochen mag da auch manch Mädchenherz sein.

Öffnungszeiten des Heimatmuseums Geithain: Dienstag 10 - 17 Uhr, Mittwoch 9 - 14 Uhr, Donnerstag 10 - 17 Uhr, Freitag nach Anmeldung, Samstag 14 - 18 Uhr. Kontakt: Telefon 03 43 41 - 4 44 03, E-Mail heimatmuseum.geithain@googlemail.com oder über das Kultur- und Fremdenverkehrsamt, Telefon 03 43 41 - 466 150.

Von es und ie

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Als Arbeiter versteht sich Karl-Heinz Zschunke. Die Arbeit in der Frohburger Textildruckerei war über Jahrzehnte sein Leben. Längst Rentner, sieht sich der Mann, der am Dienstag 80 wird, in der Verantwortung als Zeitzeuge und Chronist einer von Arbeit geprägten Welt, die bis in die Gegenwart wirkt.

20.09.2016

Noch gar nicht so lange her ist es, da war Bügeln eine Kunst und eine Knochenarbeit. Davon erzählt die neue Sonderausstellung im Bad Lausicker Kur- und Stadtmuseum, die am 21. September eröffnet wird. Sammler Wolfgang Hecht hat dafür tief in seinen Fundus gegriffen – und er geht weit in die Geschichte zurück.

19.09.2016

Rund 220 Wanderer begeben sich mit der LVZ auf Erkundungstour rund um Bad Lausick. Dabei lassen sie sich vom Regen nicht stören. Anschließend feiern sie unverdrossen im Kurpark unter dem „Schmetterling“.

20.09.2016