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Geithain Bad Lausick: Drei Tafeln erinnern an Geschehnisse vor der Völkerschlacht 1813
Region Geithain Bad Lausick: Drei Tafeln erinnern an Geschehnisse vor der Völkerschlacht 1813
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14:42 21.03.2012
Mitglieder des Bad Lausicker Geschichtsvereins richten das Tragwerk für die Tafeln auf. Quelle: Jens Paul Taubert
Bad Lausick

In den Monaten zuvor aber sah die Sache noch anders aus. Am 2. Mai nämlich verließ Napoleon letztlich siegreich das Schlachtfeld von Großgörschen, zog nach Pegau, nach Borna, nach Lausigk, die Truppen der Verbündeten immer an den Fersen.

An die Ereignisse jenes Mais 1813 erinnert der Geschichtsverein Bad Lausick mit drei Tafeln, die, aufgestellt im Stadtgebiet, ein Stück dieser Geschichte nachvollziehbar machen sollen. Die hölzernen Träger dafür richteten Vereinsmitglieder am Mittwoch auf. Die Tafeln selbst kommen im April. Am 14. April sollen sie der Öffentlichkeit mit einem kleinen feierlichen Akt übergeben werden - in Anwesenheit mehrerer Soldaten in historischer Uniform.

Die Tafeln - an der Stelle des alten Stadthauses, in Ballendorf am Abzweig zur Waldmühle und in Heinersdorf am ehemaligen Gasthof - sind Teil der „Route Napoleon en Saxe", die den Weg des französischen Kaisers zwischen Thüringen, Sachsen und Niederschlesien nachvollziehbar und erlebbar machen will. Der Geschichtsverein arbeitet dabei mit der Sächsischen Napoleonischen Gesellschaft und dem Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland zusammen. Er hat für die Tafeln Fördermittel erhalten, musste aber selbst 20 Prozent der Summe aufbringen. Lange hielt sich Napoleon nicht in Lausigk auf; dass er aber bei Webermeister Fleischer am Markt einkehrte, gilt als verbürgt.

Ekkehard Schulreich

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