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Geithain Bad Lausick: Förder-Million für die neue Turnhalle ist da
Region Geithain Bad Lausick: Förder-Million für die neue Turnhalle ist da
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12:12 16.10.2012
Abteilungsleiter Thomas Rechentin (rechts) übergab an Bürgermeister Josef Eisenmann den Förderbescheid. Quelle: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

Knapp drei Millionen Euro soll die Zwei-Felder-Halle kosten, die die mehr als anderthalb Jahrhunderte alte Turnhalle ablösen soll. Ein Projekt, das Schul- wie Vereinssport gleichermaßen zugute kommen soll.

1 055 000 Euro sind 40 Prozent von knapp drei Millionen Euro? Ein Rechenfehler liegt nicht vor. Die Zuwendung der Sächsischen Aufbaubank legt – wie es üblich ist – die förderfähigen Kosten zugrunde. Auch wenn die Bad Lausicker selbst tief in das Stadtsäckel greifen müssen: Erst dank der Landes-Million wird der seit Jahren geplante und dringend nötige Neubau möglich. Im nächsten und übernächsten Jahr soll die neue Halle wenige Meter neben der Mittelschule entstehen. Und da die Schule selbst zurzeit mit erheblichem Fördergeld saniert wird, bot die erst in Teilen fertiggestellte Aula den passenden Rahmen für die Übergabe des Bescheides aus Dresden. Zwar ist die Decke mit dem Stuck bereits wiederhergestellt, doch ist der Raum darunter noch eine Baustelle mit aufgerissenen Wänden und ohne Fußboden.

„Für künftige Generationen optimale Bildungsverhältnisse schaffen", so beschrieb Thomas Rechentin, Abteilungsleiter im Kultusministerium, das Ziel des Freistaates. Zwar sei die Wunschliste jener sächsischen Kommunen, die in Schul- und Sportgebäude investieren wollten und müssten, lang, doch könne man für Bad Lausick auf der „Nachrücker-Liste" freiwerdende Mittel zur Verfügung stellen.

Maßgeblich darum bemüht hatte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Svend-Gunnar Kirmes. „Keine halben Sachen", sagte er mit Blick auf die aktuelle Schulsanierung. Der Bau einer Halle für den Sportunterricht, die auch der Vereinssport nutzen könne, sei nicht länger aufschiebbar. Deshalb dürfe die Kommune nicht bei der Modernisierung des Schulgebäudes stehenbleiben, quasi auf halbem Weg. Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU) forderte er auf: „Wenn die Schule fertig ist, wollen wir an der Turnhalle sehen, dass es vorwärts geht!"

Das sagte Eisenmann gerne zu. Lange habe man sich um dieses Projekt bemüht, das „zukunftsweisend für die Mittelschule und die Stadt" sei.

Höchste Zeit sei es, sagte Miriam Michael aus der Klasse 10b. Zwar sei sie selbst kein Nutznießer des Neubaus mehr. „Aber ich finde es toll, dass es losgeht. Die alte Halle, die ist nicht so..." Auf den Nenner „ziemlich alt" brachte Alida Gasch (Klasse 5a) die 1846 erbaute Turnhalle, und die Vorfreude ist bei ihr und ihren Mitschülern entsprechend groß.

Und auch bei den Eltern. „Ich freue mich sehr, dass nun doch noch Mittel gefunden wurden, um mit dem Bau zu beginnen. Das war ein langer Kampf", sagte Elternsprecherin Kathrin Naumann. Ein Kampf, in den sich die Eltern eingeschaltet hatten wie auch der Förderverein der Mittelschule. Wenn die Zwei-Felder-Halle stehe, dann profitiere die gesamte Stadt davon, ist Kathrin Naumann überzeugt. Dann bleibe im Grunde nur noch eines zu tun: Den Sportplatz, der sich an die Halle anschließe, so zu gestalten, dass er diesen Namen verdiene.

Ekkehard Schulreich

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