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Geithain Bad Lausick: Sparen beim Straßenlicht gelungen – noch sind Fragen offen
Region Geithain Bad Lausick: Sparen beim Straßenlicht gelungen – noch sind Fragen offen
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17:03 07.02.2017
Blick in die Bad Lausicker Heinrich-Heine-Straße. Das Thema Straßenbeleuchtung und damit verbundene Kosten werden noch einmal Thema im Stadtrat werden. Quelle: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

Mehrausgaben für das Bad Lausicker Straßenlicht, obwohl der Einsatz viele LED doch das Gegenteil bewirken müsste? – Was in der Stadtratssitzung für Irritationen, Unmut und Kritik vor allem seitens der CDU sorgte, versuchte die Stadtverwaltung jetzt im Technischen Ausschuss aufzuklären. Mit Erfolg, wie Werner Moh (CDU) anerkannte, nachdem Listen mit Jahresverbräuchen vorgelegt und erläutert worden waren. Zwar habe man im Jahresvergleich 2015 zu 2016 rund 10 500 Kilowattstunden mehr Energie für die Straßenbeleuchtung aufgewendet; dennoch habe man in der selben Zeit 400 Euro gespart: „Wir wollten von den Kosten runterkommen. Das gelang, wir stehen wirklich besser da.“

Vor allem ein veränderter Ablese-Rhythmus habe zu den vermeintlich deutlich höheren Werten geführt, erläuterte Bauamtsleiter Wolfgang Günther. Bis 2014 sei unterjährig abgerechnet, also ab Beginn der Inbetriebnahme; seither gelte der Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember. Das habe zu einer Verzerrung geführt. Die habe sich im Haushalt-Ansatz für das Straßenlicht niedergeschlagen, und auf ihnen basierte auch die Vorauszahlung an den Stromlieferanten. „Das grundsätzliche Ziel, die Kosten zu senken, wurde erreicht“, so Günther.

Allerdings sehe man an mehreren Ablesepunkten noch Klärungsbedarf. Vor allem aber gelte es, die Umstellung der Beleuchtung auf effizientere Technik fortzusetzen. Während man in den Ortsteilen damit gut vorangekommen sei – etwa im Zuge von Straßenbaumaßnahmen –, müsse man sich jetzt stärker um die Kernstadt kümmern. Dort seien an die 150 Leuchten noch nicht ausgetauscht; ein Einsparpotenzial, das der Bauamtsleiter auf 8500 Euro jährlich bezifferte.

Die Umrüstung fortzusetzen, halte auch er für den richtigen Weg, sagt Werner Moh. Darüber hinaus aber warte er noch auf Ergebnisse einer Verbrauchsprüfung etwa in der Badstraße. Die neu gestaltete Kurpromenade wird komplett via LED erhellt. Trotzdem stieg hier der Verbrauch binnen eines Jahres um 6000 Kilowattstunden. Möglicherweise hänge das mit der Beleuchtung für die angrenzende Baustelle in der Heinrich-Heine-Straße zusammen. Bürgermeister Michael Hultsch (parteilos) habe eine Prüfung zugesagt. Das Thema Straßenbeleuchtung und damit verbundene Kosten werden noch einmal Sache des Stadtrates werden.

Von Ekkehard Schulreich

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