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Geithain Bad Lausick schließt über den Winter den Steinbacher Jugendklub
Region Geithain Bad Lausick schließt über den Winter den Steinbacher Jugendklub
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13:15 06.12.2012
Der Steinbacher Jugendtreff bleibt zu - zumindest vorübergehend. Quelle: Ekkehard Schulreich
Steinbach

Umso überraschender ist die Schließung des kommunalen Treffpunktes für die Heranwachsenden aus Steinbach.

Schließlich hatte doch das Team um Klubchef Volker Stein und Lars Dietze gezeigt, dass man etwas organisieren kann – etwas für alle im Dorf, nicht nur für die Jugend, und etwas, das über die Grenzen des Dorfes hin ausstrahlt. „Der letzte Vorsitzende des Klubs hat aufgehört und im Bad Lausicker Rathaus die Schlüssel abgegeben", sagte der Bad Lausicker Ordnungsamtsleiter Christian Weinert. Volker Stein sei zuletzt so eine Art Alleinkämpfer gewesen, könne aber wegen seines Studiums diese ehrenamtliche Arbeit nicht mehr leisten – und passe deshalb. „Um als Stadt den Treff betreiben zu können, brauchen wir einen Ansprechpartner. Es muss einen Klubrat geben und eine Art Programm, was in dem Haus geschehen soll", so Weinert. All das sei aktuell nicht mehr gegeben.

Im Bad Lausicker Kinder- und Jugendzentrum der Arbeiterwohlfahrt traf sich der Ordnungsamtschef deshalb mit dessen Leiterin Melanie Voigt, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Nach dem bisherigen Konzept kümmert sich das Personal der hauptamtlich geführten Klubs um die fachliche Betreuung der ehrenamtlichen. „Weil vieles unklar ist, sind wir überein gekommen, dass der Steinbacher Klub über den Winter zu bleibt", benennt Weinert ein Ergebnis dieses Gesprächs. Eine Schließung für immer sei das nicht. Vielmehr wolle man die nächsten Wochen nutzen, um einen neuen Klubrat aufzubauen.

„Wenn dafür Hilfe benötigt wird, stehen auch wir bereit", sagte Enrico Opitz, der die Bad Lausicker Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendringes Landkreis Leipzig leitet. Der Verein hatte erst vor Kurzem vom Jugendamt den Auftrag erhalten, sich künftig um die rund 70 ehrenamtlichen Jugendeinrichtungen im Kreisgebiet zu kümmern. Man sei dabei, sich einzuarbeiten, sagt Opitz. „Wir stehen bereit, wenn Jugendlichen Unterstützung brauchen, sei es bei Unternehmungen und Projekten, für Schulungen oder wenn es einfach nur Stress gibt, wo wir vermitteln können."

Ekkehard Schulreich

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