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Geithain Bad Lausicker Firma präsentiert neue Super-Seil-Säge
Region Geithain Bad Lausicker Firma präsentiert neue Super-Seil-Säge
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Marmor für Fassadenverkleidungen schneidet Michael Manthey mit der Konturen-Seilsäge im Bad Lausicker Unternehmen Winzer zu. Quelle: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

Davon profitiert die Bad Lausicker Jugendfeuerwehr, denn Firmenchef Michael Winzer hatte 100 Architekten, Geschäftspartner und Kunden zu einer Präsentation dieser besonderen Maschine eingeladen und sie um eine Spende für die Jugendwehr gebeten.

300 bis zu 30 Tonnen schwere Brocken Deutschen Jura-Kalksteins werden in der Halle auf dem Gewerbegebiet Angerwiesen zurzeit zugeschnitten. Ein erster großer Auftrag für Berlin, der die Maschine für ein halbes Jahr auslastet. Große Elemente für die Naturstein-Fassade eines Wohn- und Geschäftshauses entstehen hier. "Ich bin überzeugt davon, dass diese neue Technologie Zukunft hat", sagt Winzer. Anders als herkömmliche Sägen schneide die neue nicht nur horizontal oder vertikal; dank der Bewegung über drei Achsen sind präzise und große Ausfräsungen möglich. "Die herzustellen, war bisher viel aufwendiger. Hinzu kommt: Das Ausgefräste bleibt komplett, das kann für anderes genutzt werden. Wir nutzen so das Rohmaterial viel besser aus."

An die 1000 Quadratmeter Fassade fertigt das Bad Lausicker Unternehmen, das zwei Dutzend Mitarbeiter beschäftigt, zurzeit für dieses Berliner Objekt an. Winzer geht davon aus, dass dieser Referenzbau weitere Aufträge nach sich zieht; Anfrage gebe es bereits. Darüber hinaus wird die Säge für andere Produkte eingesetzt, etwa für den Zuschnitt von Verkleidungen für Kaminöfen, die hier traditionell entstehen.

Beeindruckt von der Technik zeigten sich auch die Mädchen und Jungen der Bad Lausicker Jugendfeuerwehr, als sie sich im Betrieb umschauten. Tomy Klisch, der Bad Lausicker Wehrleiter, freute sich über die finanzielle Zuwendung: "Wir haben Handlungsbedarf bei der Ausrüstung der Kinder und Jugendlichen. Wir bedanken uns bei allen, die uns mit ihrer Spende halfen." Die Feuerwehr und ihre Nachwuchstruppe zu bedenken, kam Michael Winzer nicht von ungefähr: "Einige unserer Mitarbeiter sind bei der Feuerwehr. Es ist wichtig, die Ehrenamtlichen zu unterstützen."

Ekkehard Schulreich

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