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Geithain Ballendorfer Narren: Wir sehen uns in Las Vegas!
Region Geithain Ballendorfer Narren: Wir sehen uns in Las Vegas!
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17:31 19.02.2017
Auch Sketche gehören zum Repertoire. Quelle: René Beuckert
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Bad Lausick/Ballendorf

„Goodbye Ballendorf – Wir sehen uns in Las Vegas!“ So haben die Ballendorfer Karnevalisten ihre Veranstaltung genannt, die im neuen Ambiente des Saales im „Haus 16“, dem ehemaligen Gasthof, stattfand. Zwar zwang der Umbau durch den neuen Betreiber die Karnevalisten in der vergangenen Saison nach Schönbach auszuweichen, aber sie sind nunmehr zu ihrem ersten Auftritt in diesem Jahr nach Ballendorf zurückgekehrt. Auch eine Nachfolgeveranstaltung am 25. Februar wird es geben. Jahre liegt es zurück, dass es in Ballendorf einen Kinderfasching gab, der am Sonntag zu neuem Leben erwachte.

Wenn die Ballendorfer Narren feiern, dann feiern sie richtig. Ein volles Haus bescherte ihnen die erste Abendveranstaltung, was Vereinspräsident Tino Dost als ein gutes Zeichen ansieht. „Die Besucher halten uns nach wie vor die Treue, auch als wir auf den Schönbacher Saal ausweichen mussten. Um so mehr freut es mich, dass beide Faschingsveranstaltungen im Heimatort ausverkauft sind.“

Bereits im September beginnen sie neue Ideen für die närrische Saison zu schmieden, die bekanntlich am 11.11. eines jeden Jahres beginnt. „Wir schreiben Sketche und Lieder oder dichten Bekanntes so um, dass daraus humorvolle Beiträge entstehen.“ Bei den musikalischen Darbietungen legen sie besonderen Wert auf Vollkommenheit, so Dost. Im Tonstudio des DJ nehmen sie die Lieder auf, die dann zur Veranstaltung ihre Zuhörer finden. Rückblickend stellt Dost fest, die Vereinsmitglieder seien Jahr für Jahr an ihren Aufgaben gewachsen.

Der Ballendorfer Karneval ist einst im Sozialgebäude der LPG aus einer Bademodenschau hervorgegangen, dem kleine Faschingsveranstaltungen für die Ballendorfer folgten. Humorvolle Einlagen über dörfliche Begebenheiten kamen bei den Bewohnern gut an. Doch Gäste aus benachbarten Orten blieben zunächst außen vor. Um dem dann zunehmenden Besucherandrang aus der Region gerecht zu werden, brachten sie Sketche zu Gehör, die alle verstanden, was bis heute so geblieben ist. Die Besucher sind keinesfalls nur Ballendorfer, auch aus der Kurstadt Bad Lausick, Colditz und der nahen Geithainer Umgebung kommen die Narren zum Feiern nach Ballendorf.

Die kleinen „Wettenmäuse“ und „Hupfdohlen“ sorgten mit ihren Tanzeinlagen für Stimmungszauber im Saal. Damit die Tanzschritte auch gelingen, probten sie schon Monate vor dem Ereignis. Sandra Baumann hat die Funkengarde und Tänzer unter ihre Fittiche genommen. „Es macht einfach Spaß in der Gemeinschaft Tänze einzustudieren, die dann vor Publikum ihren Höhepunkt erreichen“, betont sie. Nur mit den Männern, die zu einem festen Bestandteil des Ballendorfer „Faschingsballetts“ geworden sind, müsse sie deutlich mehr Zeit investieren. „Es dauert schon eine Weile, bis die Männer im Rhythmus der Musik die Tanzschritte beherrschen.“ Doch der Mehraufwand zahle sich aus, zumal das Publikum die erlernten Choreographien der Männer mit Beifall gebührend belohnt.

Von René Beuckert

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