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Geithain Bauzentrum Teichmann in Geithain bekommt neuen Fachmarkt
Region Geithain Bauzentrum Teichmann in Geithain bekommt neuen Fachmarkt
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00:19 05.06.2017
Detlef Teichmann bei einer Absprache in der neuen Halle. Quelle: Jens Paul Taubert
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Geithain

Vor mehr als zwei Jahrzehnten kehrte Detlef Teichmann als Unternehmer an jenen Ort zurück, an dem er in den Achtzigerjahren als Bauleiter tätig war: Das Bauzentrum Teichmann richtete das Areal der einstigen ZBO im Geithainer Altdorf her. Gegründet hatte er seinen Baustoffhandel bereits 1992 in einem Bauerngut in Wickershain. Notwendige Erweiterungen legten seinerzeit den Umzug nahe. Jetzt, im 25. Firmenjahr, wird in eigener Sache erneut gebaut. Ein neuer Fachmarkt mit vierfacher Verkaufsfläche soll im Sommer eröffnet werden.

„Wenn mir damals einer gesagt hätte, dass meine Frau und ich das Firmengrundstück hier mal kaufen, ich hätte es nicht geglaubt“, sagt Detlef Teichmann. Doch ob Angestellter eines Betriebes, der für die Landwirtschaftsgenossenschaften der Geithainer Region wirkte, oder als Inhaber einer Firma: Dem Metier ist der heute 55-Jährige treu geblieben. Und noch immer hat er mit vielen zu tun, die er über die Jahre und Jahrzehnte kennt, weiß, was sie brauchen, wie sie ticken. Im Umkreis von Geithain bis nach Leipzig und Chemnitz liefert sein Unternehmen Baustoffe und Zubehör an Handwerksbetriebe, an mittelständige Bauunternehmen, aber ebenso an den privaten Häuslebauer und den Handwerker. „Alles, was zum Hausbau gehört. Wir verstehen uns als Partner und Dienstleister“, sagt Teichmann: für den Hoch- und Tiefbau, für den Trockenbau, die Garten-und Hausgestaltung. Ein Containerdienst gehört ebenso dazu wie eine Mischstation für Farben und Putze. Es gibt auch eine große Ausstellung von Innentüren.

Begann Detlef Teichmann, der nach der Wende zuerst im Baugeschäft seines Vaters Gerd in Wickershain arbeitete, 1992 als Ein-Mann-Unternehmer, wuchs der Betrieb auf neun Mitarbeiter. Eine praktikable Größe, sagt Teichmann, der auf Bodenständigkeit setzt: „Die Familie steht hinter mir, die Mitarbeiter ziehen mit. Sie sind unsere Stärke, denn sie sind immer am Kunden.“ Mehrfach bildete der Betrieb Lehrlinge aus; einer von ihnen ist inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt dabei.

2013 durchlebte das Unternehmen schwere Monate: Das plötzliche Hochwasser der Eula, an deren Ufer das Firmengelände liegt, setzte vieles unter Wasser und Schlamm. „Das war ein schwerer Schlag. Von einem Augenblick auf den nächsten stellt sich die Existenzfrage“. Dank der Unterstützung der Familie, der Mitarbeiter und vieler Helfer sei es gelungen, den Betrieb zu sichern. Die Eröffnung des neuen Fachmarktes sei ein nächster notwendiger Schritt, um das Sortiment erweitern und besser präsentieren zu können.

Von Ekkehard Schulreich

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