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Geithain Bestandsaufnahme mit Bürgerhilfe
Region Geithain Bestandsaufnahme mit Bürgerhilfe
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16:11 19.05.2015

Und arbeiteten Vorschläge aus, um Schäden künftig zu begrenzen. Sehr zur Freude von Bürgermeister und Stadtrat.

"Wer könnte die Schwachpunkte besser kennen wie die Bürger vor Ort. Deshalb sind ihre Gedanken, wo etwas verbessert werden kann und muss, so wichtig. Dafür ein großes Dankeschön", so Bürgermeister Siegmund Mohaupt (CDU). Vor allem freut ihn auch, dass zudem Bürger Bereitschaft signalisierten, dabei selbst aktiv mitzuhelfen.

Beispielsweise Einwohner von Linda,um die dringendste Maßnahme in Angriff zu nehmen, in der Ortslage bis unter das Straßenniveau das wiesenseitige Ufer abzutragen in dem Bereich, in dem der Meusdorfer und der Jahnshainer Bach zusammenfließen. "Dadurch kann bei Hochwasser sofort das überschüssige Wasser auf die Auwiesen innerhalb der Ortslage fließen und strömt nicht mehr auf die Straße", so Ortsvorsteher Thomas Pohling, zugleich Stadtrat. Und er fügt hinzu:  "Zugleich wird dadurch die Durchflussmenge an der Brücke unterhalb Zwickers Gut deutlich reduziert, so dass es dort nicht mehr zu einem extremen Rückstau kommt."

Zahlreiche weitere Dinge wurden aufgelistet: Die Brücke unterhalb Zwickers Gut in Linda solle zeitnah überprüft und gegebenenfalls verändert; der Straßenrand im Lindaer Holz schnellstens befestigt werden. Pflegemaßnahmen an den Bachläufen und deren Kontrolle rücken ebenso wieder in den Mittelpunkt wie die regelmäßige Begehung von Schleusen und Straßengräben und vieles mehr.

Auch mit Sandsäcken bevorratet man sich künftig in diesen Ortsteilen selbst. "Dankenswerterweise hat sich Matthias Berger bereiterklärt, etwa 180 in Linda nicht mehr benötigte Sandsäcke einzusammeln und bei sich einzulagern, um sie schnell verfügbar zu haben. Andere Bürger lagern kleinere Mengen ein, so dass wir etwa 300 Säcke vor Ort haben", so Pohling.

Auch in Altmörbitz machten sich Ortschaftsrat und Einwohner Gedanken, fixierten Handlungsschwerpunkte. So sollen unter anderem im Bereich Hohle die Straßengräben vertieft und regelmäßig freigeschachtet  werden. Im Bereich der Kohrener Straße - sie war am 8. Juni besonders betroffen - sind die vorhandenen Einläufe bis zum Grundstück Scholz freizulegen oder neu zu schaffen. Alternativ könnte in Betracht gezogen werden, wieder einen  offenen Graben anzulegen. Zudem gibt es konkrete Vorschläge, wo Bordsteinkanten und Fußwege erhöht werden sowie Straßeneinläufe so verändert werden müssten, dass das Wasser auch wirklich dort hinein laufe.

Geprüft werden sollte, ob die Bachverrohrung im Bereich der Bornwiese nicht rückgebaut werden sollte  und ob am "Langen Grund" eine Hochwasserrückhaltung eingerichtet werden könne.

Auch die Altmörbitzer wollen in Zukunft für einen schnellen Zugriff von Sandsäcken sorgen. Dazu sollte die alte Post dienen. Weiterhin könnten Sandsäcke und Sand in der Pfarrscheune gelagert werden, wurde vorgeschlagen.

"All die Überlegungen werden nun geprüft und in unser Hochwasserschutzkonzept eingearbeitet, um sie Schritt für Schritt zu realisieren", so Bürgermeister Siegmund Mohaupt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2013

Lang, Thomas

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