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Geithain Bikini und Karate-Dress: Bad Lausicker „Riff-Piraten“ gestalten fantasievolle Mode
Region Geithain Bikini und Karate-Dress: Bad Lausicker „Riff-Piraten“ gestalten fantasievolle Mode
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07:00 21.07.2016
Miriam präsentiert mit stolzer Haltung, was sie entworfen hat: Federn sind ein ganz besonderer Schmuck. Quelle: Foto: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

Ein Strandkostüm, ein Karate-Anzug, ein Oberteil, das in Schwarzrotgold Fußballfieber signalisiert: Voller Fantasie war, was die Bad Lausicker „Riff-Piraten“ am Dienstag auf ihrem improvisierten Laufsteg präsentierten. Die Mädchen und Jungen, die die Ferienspiele des Horts besuchen, hatten sich an mehreren Tagen mit Begeisterung dem Thema Mode gewidmet. dabei entwickelten sie eigene Designs, arbeiteten mit Nadel und Faden und Schere. Aber auch in der Branche untypische Accessoires kamen zum Einsatz. Dunkle Mülltüten bildeten das Gerüst für vielfältige Kreationen, verziert mit bunten Papieren, Stoffen, Bändern, Federn.

Und sogar Muscheln, wie das Kleidungsstück von Quentin zeigte. „Das ist ein Sand-, Meer- und Sommerkleid“, sagte der Siebenjährige: „Weil mir Sommer und Urlaub so gut gefallen.“ Eine Referenz an die heiße Jahreszeit hatte auch Valerie (7) im Sinn: Ihr „Bikini“ war mit bunten Stoffstücken und einem feinen Gespinst aus Leimfäden geschmückt.

Emmy (7) gab sich als Fußball-Fan zu erkennen. Nicht nur die Europameisterschaft, die sie eifrig im Fernsehen verfolgte, wirkte ganz offensichtlich nach: „Ich spiele selbst auch Fußball in Bad Lausick.“ Bennett (9) nahm das textile Gestalten ebenfalls sportlich und entwarf einen Karate-Anzug mit breiter roter Schärpe; außerdem verarbeitete er noch ein altes Shirt.

Langeweile gleich Fehlanzeige: Vom ersten bis zum letzten Tag der Sommerferien bietet die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental in ihrem unter dem Dach der Bad Lausicker Grundschule untergebrachten Hort Abwechslungsreiches an. „Der Zuspruch ist in den ersten Wochen erfahrungsgemäß am größten“, sagte Erzieherin Jeannette Hanschmann. Dann kommen bis zu 60 Mädchen und Jungen; aber selbst gegen Ferienende liegt die Zahl der Ferienspiel-Kinder immer noch bei 40.

Eine Resonanz, die seit Jahren konstant ist. „Die Kinder stellen sich ihr Programm über weite Strecken selbst zusammen“, so Hanschmann. Besonders beliebt seien Ausflüge. Amy (8) gefiel Bowling am Besten, Thaisen (7) war besonders vom Bootfahren auf der Mulde angetan. Nach einem Besuch des Freibades in Kleinbothen am Mittwoch geht es am Donnerstag zur Schiffsmühle bei Grimma. Am Freitag stehen Sportspiele auf dem Programm. Und auch für die verbleibenden zwei Ferienwochen gilt: Bei den „Riff-Piraten“ gibt es immer etwas zu erleben.

Von Ekkehard Schulreich

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