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Buchheimer Jugendherberge wird 20 Jahre alt – Landrat Graichen outet sich als Herbergsfans

Jubiläum Buchheimer Jugendherberge wird 20 Jahre alt – Landrat Graichen outet sich als Herbergsfans

1997 hatte die Jugendherberge Buchheim endgültig ihren Charme einer FDJ-Bezirksschule verloren – die dreijährigen Sanierungsarbeiten waren abgeschlossen und die Herberge fand zu neuem Glanz. Was nicht immer einfach war, wie die Herbergseltern Ingrid und Helmut Voigt zum Jubiläumsfest am Wochenende den Besuchern erzählten.

Zum 20-Jährigen der Jugendherberge Buchheim wurde ein Fest vorbereitet, wobei auch die Freiwillige Feuerwehr mitwirkte.

Quelle: Roger Dietze

Bad Lausick/Buchheim. Aller Anfang ist schwer. Davon können Ingrid und Helmut Voigt ein Lied singen. Die beiden waren es, die die Jugendherberge Buchheim nach dem Mauerfall wach küssten. Bemühungen, die in einer grundhaften Sanierung des seit 1929 als Jugendeinrichtung betriebenen Gebäudes mündete, die 1997, sprich vor 20 Jahren, ihren erfolgreichen Abschluss fand. Anlass genug für das heutige Team um Herbergsleiterin Silvia Steinbach, am Sonnabend ein buntes Jubiläumsfest auf die Beine zu stellen.

In dessen Rahmen konnten die Gäste unter anderem auf einen Segway-Roller steigen, mit Biathlon-Lasergewehren den Schemps und Fourcades nacheifern, sich am Trendsport namens Headis – Tischtennis mit Köpfchen – versuchen und an einer Bastelstraße ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Kreativ sein musste insbesondere in den Anfangsjahren auch das einstige Buchheimer Herbergseltern-Paar. „Um das Image des Hauses, das bis Ende 1989 als FDJ-Bezirksschule diente, stand es nicht zum allerbesten, und dem entsprach der bauliche Gesamtzustand“, erinnert sich Ingrid Voigt. „Das Gebäude war dringend sanierungsbedürftig, wofür aber zunächst das Geld fehlte. Sodass wir nur punktuell Verbesserungen am Ist-Zustand vornehmen konnten“, so Ingrid Voigt, die mit ihrem Mann ein Jahr nach der Wiedervereinigung die Leitung der Herberge übernommen hatte.

Drei Jahre später erfolgte der Startschuss zur grundhaften Sanierung, und wiederum drei Jahre später konnten die ersten Gäste in der wiedereröffneten Herberge begrüßt werden. „Zu den ersten Gästen gehörte der Grünauer Chor, der zuvor schon ein ums andere Mal bei uns zu Gast war“, erinnert sich Helmut Voigt. Wie auch daran, dass der Begriff „Herbergseltern“ nicht aus der Luft gegriffen sei. „Wie sich Eltern intensiv um ihren Nachwuchs kümmern müssen, so waren auch wir quasi rund um die Uhr für unsere Gäste auf Achse.“

Woran sich bis heute wenig geändert hat. „Wir haben viele Ideen, um unser Haus noch attraktiver zu machen, allein es fehlt die Zeit für ihre Umsetzung“, berichtet Herbergsleiterin Silvia Steinbach. „Zwar haben wir ein hohes Niveau erreicht, aber man sollte meiner Meinung nach nie stehenbleiben.“ Zumal die Buchungen zwar konstant gut, aber immer noch ausbaubar seien. „Insbesondere in den alten Bundesländern haben wir noch Nachholbedarf“, so die Mitt-Fünfzigerin, die neben der Nähe zum Wald und der infrastrukturell günstigen Lage im Goldenen Dreieck von Dresden, Leipzig und Chemnitz das vergleichsweise moderne Erscheinungsbild ihrer Herberge als Pluspunkte nennt.

Apropos Pluspunkte. Auch Jubiläumsgast Landrat Henry Graichen (CDU) war voll des Lobes: „Jugendherbergen leisten mit ihren vielfältigen Angeboten einen Beitrag dazu, dass unser Nachwuchs seine Heimat kennenlernt“, so der Kreischef, der nach eigenem Bekunden ausschließlich positive Jugendherbergs-Erfahrungen gesammelt hat. „Und beachtlicher Weise sind mir diese speziellen Erlebnisse sehr stark in der Erinnerung haften geblieben.“

Von Roger Dietze

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