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Geithain Bücherwelten und skurrile Objekte in der Geithainer Stadtbibliothek
Region Geithain Bücherwelten und skurrile Objekte in der Geithainer Stadtbibliothek
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15:37 31.08.2016
Objekt von P. Bock. Quelle: privat
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Geithain

Das Herbstprogramm in der Stadtbibliothek Geithain beginnt am 11. September mit einer Ausstellungseröffnung. Gezeigt wird die Doppelschau „Außer Haus/Bücherwesen“ mit Objekten von P. Bock und künstlerischen Papieren von Tabea Heinicker. Bei den Objekten von P. Bock aus Großmützenau – sowohl der Name des Künstlers ist ein selbstgewählter als auch der seiner an der Mulde innerhalb Lunzenaus liegenden Heimatstadt – handelt es sich ausschließlich um Fundstücke, meist aus der Natur und in wenigen Fällen auch Rudimente seines unergründlichen Fundus’ an alten, kaputten oder sonstig nutzlosen Dingen. Wobei – nutzlos trifft es nicht ganz, entstanden doch daraus neue Objekte, die sehr wohl ihren Reiz haben. „Bei seinen Wanderungen oder Kajakfahrten hält er immer die Augen auf nach skurrilen Steinen, Wurzel- oder Astwerk, Schwemmgut und was ebenso herumliegt in der Natur“, sagt Ramona Kratz, Bibliothekarin und Ausstellungsmacherin. „Die Besonderheiten des Fundstückes versucht er dann ins rechte Licht zu rücken – entweder durch sparsamen Einsatz von Farbe, Hervorhebung mit/durch Hinzufügungen anderer Materialien oder nur entsprechende Präsentation.“

Allerdings seien P. Bocks Objekte eher weniger geeignet, an der Wand zu hängen. Also habe er eine interessante junge Künstlerin die bereit war, Bilderrahmen mit spannender Flachware zu füllen und diese zu seinen Objekten zu hängen, gesucht und gefunden: Tabea Heinicker. Mit dem für eine Bibliothek so passenden Titel „Bücherwesen“ überrasche sie die Besucher der Schau zweifellos. Schon seit dem Diplom steht auf ihrem Briefbogen „bilder • bücher • buchstaben“, denn das ist ihre Leidenschaft. Sie studierte an der Bauhaus-Universität in Weimar mit den Schwerpunkten Typografie, Büchergestalten, Narration und künstlerische Drucktechniken. Sie lebt seit 20 Jahren im Osten Deutschlands. „Der Titel ,Bücherwesen‘ ist erst im Denken entstanden, nach unserem ersten Treffen in der Bücherei“, so Kratz. Der Titel umschreibe ihre Lust und Freude, etwas mit Büchern zu machen, sehr gut. Die Bücherwesen würden nun lange eins ihrer Hauptthemen bleiben, man könne sie ja wirklich von allen Seiten beleuchten und spielerisch herangehen.

Eröffnet wird die neue Schau in Gegenwart beider Künstler am 11. September, 11 Uhr.

Von es

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