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Bürgermeisterin verurteilt Überfall in Geithain

Bürgermeisterin verurteilt Überfall in Geithain

Geithain. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen nach einem vermutlich rechtsextremen Überfall in Geithain aufgenommen. Sie empfinde große Wut angesichts dieses neuerlichen Ereignisses, erklärte Geithains Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU).

. „Es tut mir leid für die Opfer gleichzeitig macht mich sehr traurig, dass wir hier in Geithain so etwas erleben müssen", betonte die Stadtchefin. Doch das bestärke sie auch, „den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, gezielt auf tolerantes und respektvolles Miteinander hinzuwirken und damit extremistischen Kräften Luft und Raum zu nehmen hier in der Stadt."

Sie begrüße in diesem Zusammenhang das am 31. März gefällte Urteil gegen den Täter, der im Mai des Vorjahres einen Jugendlichen überfiel und schwer verletzte. Wie berichtet hatte das Landgericht Chemnitz Albert R. dafür zu einer Haftstrafe von anderthalb Jahren ohne Bewährung verurteilt. „Ich erwarte, dass auch in dem neuerlichen Fall konsequente Schritte unternommen werden", so die Bürgermeisterin. Sie ist Mitglied im Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplanes „Miteinander tolerant Leben" des Landkreises Leipzig, um „hier vor Ort für Geithain und den Landkreis konkret mitzuwirken und entsprechende Aktionen und deren Träger zu unterstützen."

Wie berichtet griffen drei junge Männer in der Nacht zum Sonnabend gegen 0.45 Uhr vor einer Pizzeria in der Chemnitzer Straße in Geithain vier Personen offenbar gezielt an. „In den nächsten Tagen wird es weitere Vernehmungen geben", erklärte dazu auf Nachfrage unserer Zeitung Ilka Peter, Sprecherin der Polizeidirektion Westsachsen. Fest stehe bislang, dass die Geschädigten mit Pfefferspray besprüht, getreten und geschlagen wurden, wobei zwei Tatverdächtige augenscheinlich Quarzsand-Handschuhe trugen. Einem 28-Jährigen schlugen die Täter mit einer Bierflasche auf den Kopf, sodass er eine Platzwunde erlitt, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Die Täter entfernten sich laut Polizei in unbekannte Richtung. „Ein Motiv der Straftat ist nicht bekannt. Ein politischer Hintergrund ist nicht auszuschließen", so Peter.

Inge Engelhardt

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