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Bürgerrunde zum Ausbau der Geithainer August-Bebel-Straße

Bürgerrunde zum Ausbau der Geithainer August-Bebel-Straße

Geithain. Die Geithainer August-Bebel-Straße soll nach ihrem Ausbau voraussichtlich Einbahnstraße werden. Dafür sprachen sich die anwesenden über 20 Anwohner aus, als Planer Alexander Reichelt Montagabend drei Varianten öffentlich vorstellte.

. Dass die völlig zerfahrene Trasse nun endlich ausgebaut werden kann, darüber sind Bürger und Verwaltung gleichermaßen froh. Ob die Arbeiten noch dieses Jahr starten können, ist allerdings völlig offen.

„Das ist nur noch ein Gestückel – Loch an Loch, ziemlich furchtbar", beschrieb eine Frau in der Runde den Straßenzustand. Dass dieser nicht tragbar ist, sei auch der Verwaltung bekannt, stimmte Geithains Bauchefin Kerstin Laschinsky, zu. „Die Eigenmittel sind nun im Haushalt eingestellt – die wesentliche Basis, woran es in all den Jahren gemangelt hat", betonte sie.

Drei Ausbauvarianten stellte Alexander Reichelt vom Vermessungs- und Ingenieurbüro Data-Trans in Tautenhain im Ratssaal vor. Bei Nummer eins würde es beim derzeitigen Begegnungsverkehr bleiben. Zwei Varianten weisen die Trasse als Einbahnstraße aus – die Autos fahren einmal mehr an der rechten, einmal an der linken Seite.

Der größte Unterschied besteht dabei in der Zahl der PKW-Stellplätze. Können jetzt laut Planer zwischen 25 und 27 Autos in der Straße parken, würde Variante eins – nach heutigen Regeln und Vorschriften – nur 13 Längsparkplätze hergeben. Führt eine Einbahntrasse von der Eisenbahnstraße aus links entlang, ergeben sich 17 Stellplätze. Erst am Montag hat Reichelt noch Variante drei erarbeitet: Fahren die Autos rechts direkt an der Apotheke entlang, lassen sich 23 Schrägparkplätze im linken Bereich anordnen. Dazwischen soll es Grün und auch Bäume geben. Der „Wohncharakter" könne mit der Einbahnstraßenregelung hervorgehoben werden, so der Planer.

„Das war früher die schönste Straße in Geithain mit Bäumen, das sah wunderbar aus", erinnerte sich Anwohner Heinz Liebing in der Bürgerversammlung. Ein Stück weit an die Historie wolle man mit der Gestaltung anknüpfen, bestätigte Laschinsky. Einen Gehweg soll es nur auf einer Seite geben und zwar ganz rechts vor der Apotheke.

Dieser dritte Vorschlag stieß bei den Bürgern spontan auf Zustimmung. „Ich habe wahrgenommen, dass Sie sich mit der Einbahnstraßenvariante anfreunden können", resümierte Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU) und kündigte an, dass nun der Stadtrat am 22. März über den Ausbau entscheiden soll.

Erst dann kann die Kommune einen Fördermittelantrag stellen. Doch auch Stellungnahmen von mindestens acht Fachbehörden seien noch einzuholen, kündigte Laschinsky an. Geht es dann tatsächlich ans Bauen, wird zunächst im Auftrag der Oewa GmbH Kanal- und Trinkwasserbau erfolgen, was beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen wird. Vor August/September könne das kaum losgehen, denkt Reichelt. Auch ein Baustart erst 2012 sei vorstellbar, erklärte die Bauchefin den Bürgern.

Inge Engelhardt

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