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Burg Gnandstein erstrahlt im Lichterglanz

Burg Gnandstein erstrahlt im Lichterglanz

Eigentlich hat das Museum Burg Gnandstein seit Monatsbeginn bis Ende Januar geschlossen. Doch zu den knapp 21 000 Gästen, die hier in diesem Jahr gezählt wurden, könnten bis Jahresende durchaus noch ein paar dazu kommen.

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Peter Knierriem (re.) und Stephan Staniczek beim Schmücken des barocken Weihnachtsbaumes.

Quelle: Burg Gnandstein

Gnandstein. Denn ab Donnerstag bis zum 13. Dezember wird auf Burg Gnandstein jeweils donnerstags ab 18 Uhr mit Sonderführungen unter dem Motto „Burg Gnandstein im Lichterglanz – Weihnachtsstuben aus drei Jahrhunderten" aufgewartet.

Museumsleiter Peter Knierriem engagierte sich dafür besonders. Ist doch die Kulturgeschichte des Weihnachtsbaumes eines seiner Forschungssteckenpferde in der Freizeit. „Ich beschäftige mich seit vielen Jahren damit, wie sich die weihnachtliche Festkultur in den vergangenen Jahrhunderten entwickelte. Habe über Jahrzehnte auf Flohmärkten entsprechende Dinge entdeckt und gesammelt", so der gebürtige Hesse, der seit Februar 2011 auch die Geschicke der Burg Gnandstein leitet. Als er das dafür hervorragend geeignete Interieur verschiedener Räume der Burg sah, nahm die Idee, hier Weihnachtsbäume in ganz speziellem Umfeld auf die Besucher wirken zu lassen, mehr und mehr Gestalt an. „Wir wollen sie gewissermaßen den Moment erleben lassen, in dem man das Weihnachtszimmer betritt und zeigen, was da in vergangenen Jahrhunderten so Mode war", versucht der gelernte Historiker, seine Intensionen in Worte zu fassen. 

Am Dienstag hat deshalb das Museumsteam mächtig geschmückt und dekoriert, um am Donnerstag zur Premiere der Führung gerüstet zu sein. Neben dem prachtvollen Baum der Barockzeit stehen beispielsweise schlichte Schmuckstücke der Biedermeierzeit und zerbrechliche Kunstwerke aus der Zeit des späten 19. Jahrhunderts. Wer Lust und Laune hat, sich auf diese Art und Weise aufs bevorstehende Fest anno 2012 einstimmen zu lassen, ist willkommen. Voranmeldungen sind dabei erforderlich (Telefon 034344/61309).

Thomas Lang

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