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Geithain Burg Gnandstein spielt eine Rolle im Sommertheater
Region Geithain Burg Gnandstein spielt eine Rolle im Sommertheater
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19:11 20.05.2015
Videodreh für das Sommertheater des Leipziger Schauspiels auf der Burg Gnandstein, hier Lara Waldow als Marktgräfin und Matthias Hummitzsch als Marktgraf, links Regisseur Volker Insel. In diesem Clip geht es um das 13. Jahrhundert, gedreht wird er im Palassaal. Quelle: Andreas Doering
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Kohren-Sahlis/Gnandstein

Eine aufwendige Recherche zum Drehort habe es gegeben, erklärte Matthias Schiffner, Sprecher des Schauspiels, auf LVZ-Nachfrage. Burg Gnandstein habe fasziniert, sei ideal. Neun Schauspieler schlüpften in historische Kostüme. Palassaal, Brunnenhaus und Burgtor waren Drehorte in der besterhaltenen romanischen Feste Sachsens. Insgesamt agierte ein fast 20-köpfiges Schauspiel-Team in Gnandstein.

 "Wie Hans Wurst die Neuberin vertrieb. Und andere schöne Geschichten aus dem 1000-jährigen Leipzig", heißt das Stück, das Theaterregisseur und Autor Volker Insel sowie Dramaturg Matthias Huber entwickelt haben. Hans-Peter Wurst, Chef der Leipziger Werbeagentur "Millennium", hat einen dicken Fisch an der Angel. Im Auftrag der Leipziger Stadtverwaltung soll er zum 1000-jährigen Stadt-Jubiläum diverse Videoclips und historische Miniaturen produzieren. Lange haben Hans und sein Kreativteam gestritten, dann stand fest: Jedem Jahrhundert wird ein Clip gewidmet. Entscheidend ist die positive Werbebotschaft. Die Message: Leipzig ist großartig. Und das seit 1000 Jahren.

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Mission "History-Clip 1000": In historischen Kostümen drehte das Ensemble vom Schauspiel Leipzig auf der Burg Gnandstein. Foto: Andeas Döring

Drei der insgesamt zehn Spots entstehen in Gnandstein: Burgtor und Brunnenhaus bilden die Kulisse für das 12. Jahrhundert und die Stadturkunde. Um die wehrhafte Bürgerstadt und das 13. Jahrhundert geht es im Palassaal. Das 14. Jahrhundert dreht sich um Leipzig auf dem Weg zur Justizstadt. Alle zehn Videoclips sind bei jeder Aufführung des Stückes zu sehen, Premiere im Gohliser Schlösschen ist am 14. Juni.

 Falk Schulze, der Museologe von Burg Gnandstein, verspricht sich von dem Dreh vor allem, dass der Ort und die Burg noch bekannter werden. Würden Theaterbesucher nun auf Gnandstein aufmerksam, seien sie als Besucher willkommen, betonte er. Einschränkungen für den Betrieb habe es durch die Aufnahmen am Mittwoch kaum gegeben, und Trubel ist das Burgteam gewohnt. "Teils kommen ganze Schulen", so Schulze. Für Kindergruppen gibt es verschiedene thematische Führungen - sie können ihr eigenes Ritterkostüm gestalten, selbst ein Hörspiel produzieren, sogar den Ritterschlag erhalten.

 Weitere Vorstellungen nach der Premiere: 16., 17., 18., 23., 25., 26., 27., 28., 30. Juni sowie 1., 2., 3., 4. und 5. Juli

 Weitere Fotos vom Dreh in Gnandstein im Internet unter www.lvz.de/geithain

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.05.2015
Inge Engelhardt

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