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Geithain Christen wollen sich stärker einbringen für ihre Stadt Bad Lausick
Region Geithain Christen wollen sich stärker einbringen für ihre Stadt Bad Lausick
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07:00 02.10.2016
Die Teilnehmer des Gesprächsabends seien sich einig darin, dass Offenheit eine fundamentale Voraussetzung für Vertrauen und Brückenbauen ist, erklärt Pastor Jörg Wietrichowski. Quelle: Andreas Döring
Bad Lausick

„Suchet der Stadt Bestes“ – unter diesem Leitgedanken hatte der überkonfessionelle Arbeitskreis der Stadt Bad Lausick kürzlich zu einem offenen Gesprächsabend eingeladen. Anliegen sei es gewesen, das 2600 Jahre alte Motto mit Leben zu erfüllen und zu fragen, wie Christen in Bad Lausick diesem Auftrag gerecht werden könnten, sagt Jörg Wietrichowski, Pastor der Adventgemeinden im Muldental. Neben Bürgermeister Michael Hultsch (parteilos) und der CDU-Bundestagsabgeordneten Katharina Landgraf hatten sich zwei Dutzend interessierte Bürger in der Evangelischen Schule für Sozialwesen zusammengefunden.

Nach Impulsreferaten erarbeiteten vier Gruppen konkrete Vorschläge, etwa dazu, wie es denn praktisch aussieht, wenn Christen positive Akzente setzen und sich für ihre Stadt einsetzen, aber auch zu diesen Fragen: Hat man die Sorgen der Gewerbetreibenden im Blick? Wie geht es den Kurgästen in der Stadt? Welche Angebote machen die Kirchen für Kinder und Jugendliche? Wo sehen Christen Möglichkeiten, ihre Werte deutlicher öffentlich zu machen? Wo besteht die Gefahr des Rückzugs ins Private?

„Die Teilnehmer waren sich einig darin, dass Offenheit eine fundamentale Voraussetzung für Vertrauen und Brückenbauen ist und dass der Einsatz sowohl von Einzelpersonen als auch von Gemeinschaften und Kirchen für andere elementar wichtig ist“, so Wietrichowski. Jeder sei eingeladen, sich aktiv für die Belange der Stadt und das Wohl ihrer Mitbürger einzusetzen.

Sowohl zur Evangelischen Allianzgebetswoche vom 9. bis 11. Januar als auch bei einer Ökumenischen Andacht am 1. März sowie der Ökumenischen Bibelwoche vom 13. bis 17. März bestünden Möglichkeiten, die an diesem Abend gesetzten Impulse aufzunehmen und im Gespräch zu bleiben, nicht nur mit Gleichdenkenden. „Zu diesem Dialog sind die Christen unserer Stadt bereit.“

Von Ekkehard Schulreich

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