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Geithain "Das ist Verleumdung"
Region Geithain "Das ist Verleumdung"
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14:31 19.05.2015
Ludbert Schmuck Quelle: Jens Paul Taubert

Das hat der Regionalverband der Kleingärtner der Gebiete Borna, Geithain, Rochlitz und Umgebungen auf seiner Homepage behauptet. Ludbert Schmuck (WVWV) bezeichnet das auf LVZ-Nachfrage als Verleumdung.

Frage: Herr Schmuck, sind Sie gefährlich?

Ludbert Schmuck: Nein, bestimmt nicht. Ich bin seit 30 Jahren Vorsitzender eines Vereins und nicht als gefährlich bekannt - als Kleingärtner höchstens für die Wühlmäuse in meinem Garten.

Wollen Sie einen eigenen Verband der Kleingärtner gründen?

Nein, auf keinen Fall.

Der Regionalverband der Kleingärtner hat auf seiner Internetseite genau das behauptet. Die "lieben Gartenfreunde" sollten mit den umfangreichen Ausführungen "auf eine besondere Gefahr" aufmerksam gemacht werden, "die in Person des Geithainer Stadtrates, Herrn Ludbert Schmuck, eure Rechte bedroht und euch einen wirtschaftlichen Schaden bereiten könnte", hieß es da. Stimmt das?

Nein, das stimmt ganz und gar nicht. Diese Behauptungen stellen den Tatbestand der Verleumdung dar und entsprechen in keinem Punkt, ich wiederhole - in nicht einem einzigen Punkt - der Wahrheit.

Waren Sie von der Veröffentlichung im Internet überrascht?

Absolut, ich kann mir nicht erklären, wie diese Behauptungen zustande kommen.

Was haben Sie unternommen?

Ich habe einen Rechtsanwalt mit der Wahrung meiner Interessen beauftragt. Inzwischen ist der Eintrag von der Homepage des Regionalverbandes verschwunden.

Sie sind Vorsitzender des Geithainer Kleingartenvereins "Frohe Zukunft", der vor zwei Jahren seinen Austritt aus dem Regionalverband beschlossen und ihn Ende 2012 vollzogen hatte. Empfehlen Sie anderen Kleingartenvereinen der Region ebenfalls den Austritt?

Ich habe anderen Kleingartenvereinen nichts zu empfehlen. Die Mitglieder treffen in den Versammlungen Entscheidungen und fassen Beschlüsse, der Vorstand hat diese umzusetzen.

Die Gründe für diesen Schritt seien hauptsächlich in der Person von Rolf Steinert, dem Vorsitzenden und Geschäftsführer des Regionalverbandes, begründet, erklärten Sie damals. Was werfen Sie ihm vor?

Die überwiegende Mehrzahl unserer Mitglieder, auch ich, waren der Meinung, dass uns Herr Steinert nicht in dem Maße vertritt, wie wir das erwarteten. Auch wurde in den Stützpunktberatungen in Geithain mehrmals Kritik geübt an der Art und Weise der Durchführung von Veranstaltungen in der Tschechischen Republik. Ich möchte aber jetzt keine dreckige Wäsche mehr waschen, die Sache ist beendet. Unbestreitbar bleiben aber seine Verdienste in den Anfangsjahren des Kleingartenwesens nach der Wende.

Würde der Kleingartenverein "Frohe Zukunft" wieder in den Regionalverband eintreten, wenn dieser unter anderer Führung stehen würde?

Das kann ich nicht beantworten, einzig und allein die Mitglieder haben darüber zu entscheiden. Der Vorstand hat das Votum der Mitglieder umzusetzen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.03.2014
Inge Engelhardt

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