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Geithain „Die Einsteins“ feiern: Ihr Hort in Frohburg hat 10. Geburtstag
Region Geithain „Die Einsteins“ feiern: Ihr Hort in Frohburg hat 10. Geburtstag
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17:21 10.05.2017
Rutschen macht Spaß! Die Hortkinder genießen das großzügige Freigelände hinter dem Haus. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg

„Die Einsteins“ werden zehn: Die Mädchen und Jungen und das Erzieher-Team des Frohburger Hortes, der sich diesen Namen gab, feiern am Freitag mit ihren Gästen Jubiläum. Dazu werden nicht nur die Eltern, Großeltern, Geschwister der hier betreuten mehr als 80 Kinder erwartet, sondern auch ehemalige „Einsteins“ und einstige Mitarbeiter.

„Weil es unser Haus seit zehn Jahren gibt, fällt das Fest, das wir jedes Jahr feiern, diesmal natürlich etwas größer aus“, sagt Susann Franke, die die kommunale Einrichtung mit ihren fünf Erzieherinnen seit 2010 leitet. „Unser Haus ist immer voll belegt, die Kinder fühlen sich hier wohl. Darüber freuen wir uns.“ Anfang 2007 waren die Hortkinder in ihr neues Domizil an der Von-Falkenstein-Straße eingezogen. Die Stadt Frohburg hatte in den Um- und Ausbau des einstigen Jugend- und Seniorenklubs rund 806 000 Euro investiert. Geld, das nicht nur in das Gebäude gesteckt wurde, sondern auch in einen schönen Garten mit Kletterspinnen und einer ausgedehnten Matschstrecke. 2015 verwandelte die Stadt zudem einen oft von Pfützen übersäten Platz in eine Fußball-Anlage: „Sehr zur Freude unserer Kinder.“ Neben den „Einsteins“ betreibt Frohburg in der Kernstadt mit den „Schlaufüchsen“ einen weiteren Hort in Nähe der Grundschule.

„Wir wollen eine kleine Lehrwerkstatt für das Leben sein. Dafür steht unser Name“, sagt Franke mit Blick auf einen Vorschlag, der vor Jahren im Elternrat aufkam und der seither auch sichtbar Programm ist. „Mit unseren Angeboten versuchen wir, dem gerecht zu werden, verbinden den Spaß nach dem Unterrichtsende mit Formen des spielerischen, freudbetonten Lernens.“ Neben dem Tag der Einsteins ist der Weihnachtsmarkt im Hause die zweite große Veranstaltung, die im Laufe des Jahres alle zusammenführt. Bei beiden können sich die Erzieherinnen auf engagierte Eltern stützen. „Sie stehen uns darüber hinaus bei allen wichtigen Vorhaben zur Seite. Das ist ein sehr angenehmes Zusammenarbeiten“, sagt Franke. Das schlägt sich auch beim Jubiläum am Freitag nieder. Eröffnet wird das Fest 15 Uhr durch einen Auftritt der Tanzmädels, die im Rahmen eines Ganztagsangebotes der Schule, aber auch im Hort selbst fleißig trainieren. Zwischen Vätern und Kindern gibt es einen Fußball-Vergleich. Die Kaninchenzüchter stellen Tiere aus. Die Nabu-Naturschutzstation Teichhaus Eschefeld, mit der die „Einsteins“ eine enge Kooperation verbindet, ist vor Ort. Das Spielmobil ist zu Gast, es gibt kreative Angebote.

„Grundsätzlich kann man wohl einschätzen, dass der Schritt zur Umnutzung des Gebäudes zum Hort richtig war und der Hort sich auch an dieser Stelle bewährt hat“, sagt Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) im Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt. Ursprüngliche Bedenken, ob denn das Gebäudes für die neue Nutzung überhaupt geeignet sei, hätten alle zerstreut werden können. Nach dieser großen Hort-Investition habe die Stadt zudem den Neubau Hort „Schlaufüchse“ gestemmt. Beide Einrichtungen seien zur Selbstverständlichkeit in Frohburg geworden, so Hiensch: „Ob die beiden Horte für die Grundschule Frohburg dauerhaft ausreichen werden, wird die Zukunft zeigen.“

Von Ekkehard Schulreich

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