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"Die Resonanz war überwältigend"

"Die Resonanz war überwältigend"

Wer vorweihnachtliches Flair fernab des Trubels der Großstädte erleben wollte, war am Wochenende in Geithain genau richtig. Traditionell am ersten Adventswochenende hatte der Gewerbeverein der Stadt zum alljährlichen Weihnachtsmarkt eingeladen.

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Voller Menschen war der Geithainer Weihnachtsmarkt Sonnabendabend.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Lichterglanz, bestes Glühweinwetter, ein abwechslungsreiches Programm und kulinarische Köstlichkeiten wie Glühwein, Waffeln, Corndog, Schoko- und Bratäpfel oder Langos lockten drei Tage lang die Besucher in Scharen in die Innenstadt. Lange Schlangen vor den Buden und dichtes Gedränge vor der Bühne bewiesen erneut, dass der Markt einen festen Platz im Kalender der Geithainer und ihrer Gäste hat und regen Zuspruch findet.

 

 

Nachdem bereits am Freitagabend Jasmin Graf, Teilnehmerin des Wettbewerbs "The Voice of Germany", für gute Stimmung gesorgt hatte, gab es spätestens am Sonnabend bei der Aprés-Ski-Party mit Tanzeinlagen des GCC und des Fitnessstudios Kluge kein Halten mehr. "Ich finde es immer wieder schön, dass ein Programm auf die Beine gestellt wird, das sowohl der jüngeren als auch der älteren Generation gefällt und alle gemeinsam die Vorweihnachtszeit genießen können", erklärte Lisa Nöbel. Die Dresdnerin stattete genau wie viele andere ehemalige Geithainer traditionell an diesem Wochenende ihrer Heimatstadt einen Besuch ab, um Freunde zu treffen. "Ich freue mich jedes Jahr, mit Freunden den kleinen Weihnachtsmarkt zu besuchen und die Stimmung zu genießen", sagte auch Maria Völkel aus Tautenhain.

 

 

"Die Geithainer warten Jahr für Jahr mehr auf unseren Glühweinstand, um die Städtepartnerschaft und somit die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen", freute sich Oswald Bamberger, Partnerschaftsbeauftragter aus Veitshöchheim. Er hob hervor, dass die Aktion der Partnergemeinde wieder der Kinder- und Jugendarbeit in Geithain zu Gute kommen soll. Erstmals war auch Rainer Kinzkofer, mittlerweile Altbürgermeister von Veitshöchheim, mit dem Glühwein-Team aus Oberfranken nach Geithain gekommen.

 

 

An den Nachmittagen sind jeweils die kleinen Besucher des Weihnachtsmarktes voll auf ihre Kosten gekommen. Auf dem Programm standen unter anderem drei Bastelnachmittage mit der Naturschutzstation Weiditz, eine Weihnachtsshow, die kleine Eisenbahn sowie Sprechstunden des Weihnachtsmannes.

 

 

Extra für das Zusammentreffen mit dem bärtigen Alten hatte Norman Skotnik in der Vorschule das Gedicht "Die drei Spatzen" von Christian Morgenstern gelernt. Der fünfjährige Rochlitzer weilte gerade zu Besuch bei seiner Oma in Geithain. Auch die Augen von Clemens Gaudlitz, der mit Mutti und Vati aus Tautenhain gekommen war, leuchteten. "Ich habe an der Losbude Lose gezogen, Waffeln gegessen und Kinderpunsch getrunken", erzählte der Neunjährige. Kindereinrichtungen und der Grundschulchor haben das Bühnenprogramm aber auch mitgestaltet.

 

 

"Unser Ziel ist es, Geithain in vorweihnachtliche Stimmung zu bringen, zahlreiche Einwohner und Gäste anzulocken und einfach Treffpunkt für Jung und Alt zu sein. Die Resonanz in diesem Jahr war überwältigend, so dass sich die vielen Monate Vorbereitungszeit gelohnt haben", zog Elke Henschel, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins, gestern kurz vor der großen Hauptverlosung ein positives Fazit. Auch die Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Stadt habe hervorragend funktioniert, hob sie hervor.

 

 

"Der Schwerpunkt des Weihnachtsmarktes liegt vor allem im kulinarischen Bereich", merkte Henschel zudem an und reagierte damit auf Anfragen einiger Besucher. Für einen Markt in einer Kleinstadt, der nur drei Tage stattfindet, sei es sehr schwer, beispielsweise Verkaufsstände mit erzgebirgischer Holzkunst zu gewinnen. Mit Teil zwei der großen Hauptverlosung klang der Weihnachtsmarkt gestern Abend aus. Mitglieder des Gewerbevereins hatten wiederum attraktive Preise zur Verfügung gestellt. Besonders gefreut hat sich Elke Henschel über das Lob einer Einwohnerin, die sich nach langer Zeit ohne Weihnachtsmarktbesuch persönlich für den schönen Markt bedankt habe. "Das gibt Ansporn für die Vorbereitungen im nächsten Jahr", erklärte Henschel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.12.2014
Inge Engelhardt

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